Die Phonoverbände holen zu einem weiteren Schlag gegen illegales Filesharing aus. Da die abschreckenden Massen-Anzeigen scheinbar nicht effektiv genug sind, wird nun über die eigene Familie Druck ausgelöst. Eine neue Kampagne richtet sich direkt an die Eltern Minderjähriger.
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Mum's watching you
"Sohn, mach den eMule aus!" - so könnte es schon bald in Deutschlands Kinderzimmern erklingen, wenn Mutti dem minderjährigen Sohnemann erklärt, wie schlecht illegales Filesharing ist. Der Grund für die neue Empfindlichkeit deutscher Eltern dieses Thema betreffend ist dann mit höchster Wahrscheinlichkeit die anrollende Kampagne der Internationalen Föderation der Phonographischen Industrie (IFPI). Durch Aushänge und Zeitungsbeilagen werden so Eltern dazu aufgerufen, das Tauschleben ihrer Sprösslinge zu überwachen.
"Jugendliche, Musik und das Internet"
Die Poster sollen nicht nur in Plattenläden, sondern auch in Supermärkten, Schulen und Büchereien ausgehängt werden. Die Aufmachung erinnert stark an die Wissensbeiträge der Sendung mit der Maus. Damit es auch jeder versteht. Erklärt wird unter anderem, was Peer-to-Peer eigentlich bedeutet, wie man an "saubere" Musikdateien kommt, wo die Risiken für die Kinder liegen und welche drei Maßnahmen ergriffen werden sollten, wenn man mit einem Filesharer in einem Haushalt lebt.
Der Ratgeber wurde von Childnet International verfasst und findet in 19 Ländern Verbreitung. Wer sich schon vorab darüber informieren will, was in dem Text geschrieben steht, der kann sich ein Exemplar hier herunterladen.
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