Dienstag, 14.06.2005 17:24

Nokia 6270: Slider für Weltenbummler

aus dem Bereich Mobilfunk
Ein neues Handy, mit dem nahezu rund um den Erdball mobil telefoniert werden kann, soll während des vierten Quartals dieses Jahres von Nokia auf den Markt gebracht werden. Das 6270 ist mit Quadband-Technologie ausgestattet und kann demnach zum Beispiel auch in Netzen auf dem südamerikanischen Kontinent funken, in denen Dualband- oder Triband-Handys ihren Dienst verweigern.

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Großes Display

Wie für ein Handy der heutigen Zeit üblich, wurde auch dieses neue Nokia-Modell mit einer hochwertigen Kamera ausgestattet. Sie arbeitet mit einer Auflösung von zwei Megapixeln und liefert zusätzlich einen fünffachen Digitalzoom und ein LED-Blitzlicht. Mit der Kamera aufgenommene Fotos können im neun Megabyte großen Speicher abgelegt und auf dem 320 mal 240 Pixel großen Display betrachtet werden. Der Bildschirm kann 262.144 Farben darstellen, dient im Kameramodus als Sucher und kann bei Aufnahmen auch horizontal gehalten werden.

nokia_6270.jpg Auch an multimediale Unterhaltung unterwegs haben die Nokia-Techniker gedacht. So wurde neben einem UKW-Stereo-Radio auch ein MP3-Player unter der 104 mal 40 mal 23 Millimeter großen Schale untergebracht. Auf Wunsch können die musikalischen Klänge auch über zwei Stereo-Lautsprecher mit 3D-Soudeffekten abgespielt werden. Auch Push-To-Talk-Funktionalität ist gegeben. Zwar ist die Walkie-Talkie-Funktion in Deutschland bisher nur bei T-Mobile verfügbar, es ist aber sicher nicht von Nachteil, wenn bei einer Einführung bei den anderen Netzbetreibern schon einige Endgeräte zur Verfügung stehen.

Für Nutzer, die das Handy auch für den Zugriff auf das Internet nutzen, wurde ein E-Mail-Client und ein XHTML-Browser eingebaut. GPRS der Klasse 10 beziehungsweise WAP 2.0 erlauben den mobilen Internetzugriff. Zum Austausch von Daten stehen Bluetooth und eine Infrarotschnittstelle zur Verfügung.

Zum Jahresende erhältlich

Nach Angaben von Nokia soll das 125 Gramm schwere Slider-Handy zur Einführung ohne Vertrag etwa 350 Euro kosten. Die Standbyzeit liegt bei gut acht Tagen, die reine Sprechzeit bei bis zu fünf Stunden.
Hayo Lücke
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