Die getesteten Softphones beinhalten alle Grundfunktionen, wie Telefonbuch, Zugang zur Voicebox oder Anrufweiterleitung. Während die Unterschiede der Programmoberflächen noch Geschmackssache sind, scheiden sich bei der technischen Bedienbarkeit die Geister.
Fazit
Das X-Lite ähnelt ein wenig einer Winamp-Oberfläche und lässt sich schleunigst installieren. Dafür dauert die Konfiguration umso länger – weniger wegen des Umfangs, sondern weil VoIP-Einsteiger die technischen Fachbegriffe nur selten durchblicken. Der Phoner dagegen tritt grau in grau im klassischen Windows-Style auf – bietet aber eine weitaus einfachere Konfiguration. Seine Zusatzoptionen, eigentlich für Telefonate per ISDN über den PC gedacht, verwirren wohl eher so manchen VoIP-Starter.
Telefonieren mit Hindernissen
Das snom-Softphone ist natürlich von seinem Serviceumfang nicht mit den anderen zu vergleichen und beinhaltet vieles, auf das Gelegenheits-VoIPer gut und gern verzichten können. Trotzdem ist es ein Musterbeispiel an dem, was servicemäßig so möglich ist – auch was die umfangreiche Hilfe zur Software anbelangt, die bei der Konkurrenz meist zu kurz kommt. Das SJPhone dagegen, von der Dateigröße fast vergleichbar mit dem snom, wirft nach der Installation die Frage auf, wo der ganze Umfang herkommt. Es verfügt ebenfalls nur über die Grundfunktionen eines Softphones und lässt sich nicht gerade von Anfängern konfigurieren. Express Talk dagegen meint seinen Namen wörtlich. Die Installation ist gleichzeitig Konfiguration, sogar ein Hardware-Test wird vorgenommen. Die Bedienung ist übersichtlich, der Service umfasst alles, was muss – trotz der geringen Dateigröße.
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X-Lite |
Phoner |
snom |
SJPhone |
Express Talk |
| Leitungen |
3 |
2 |
8 |
4 |
| halten, abweisen, weiterleiten |
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| Konferenz |
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| Anrufer-ID |
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| Mitschnitt |
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| Import Kontakte |
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| SMS-Versand |
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