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Installation: einfach und umfassend
Die kleinste der getesteten Softphone-Varianten kommt schnell und betriebsfertig auf die Festplatte. Zwar lässt sich auch hier kein Zielordner wählen, aber angesichts der ausführlichen Soundkonfiguration und der Abfrage der Zugangsdaten bereits während der Installation lässt sich dieses Manko getrost übersehen. Sobald die Installation komplett ist, kann auch schon los telefoniert werden.
Konfiguration: Fast wie Plug & Play
Die Userdaten werden bereits bei der Installation abgefragt und das ohne jeden Schnickschnack. Die vom Provider zugesandten Daten können problemlos ohne weitere Vorkenntnisse eingetragen werden. Detaillierte Einstellungen oder Änderungen sind über "Optionen" möglich. Unter den thematisch sortierten Reitern findet der User unter anderem die Audio-, Netzwerk- und Leitungseinstellungen.
Übersichtlichkeit: wohlgeordnet
Kein Platz verschwendet und trotzdem findet man alles. Neben großen Tasten für den einfachen Klick und einem an Windows angelehnten Layout finden sich die wichtigsten Optionen als Button. Im unteren Teil des Express Talk Fensters läuft permanent eine Protokollierung der Aktionen mit, was eine Fehleranalyse auf einen Blick erleichtert. Die umfangreiche Hilfefunktion findet sich als Button auf der Oberfläche und – wie gewohnt bei Windowsfenstern – in der oberen Menüleiste. Auch die Wiederwahl per Pull-down Menü unter dem Display ist einfach, aber effektiv gelöst.
Bedienbarkeit: intuitiv, auch für Starter
Je nachdem, wie tief der User in die Software-Konfiguration eintauchen möchte, sind natürlich gewisse Vorkenntnisse gefragt. Aber alle Möglichkeiten sind maximal ein paar Klicks von der Oberfläche entfernt und klar strukturiert. Zwischen den bis zu vier nutzbaren Leitungen kann einfach per Klick ausgewählt werden. Das Telefonbuch ist sehr einfach und mit den Listeneinträgen für die Verwaltung vieler Kontakte eher ungeeignet. Praktisch, wenn auch für Ungeübte etwas verwirrend ist der Button "Logs": Er verweist auf den Dateiordner, in dem Express Talk die Statushistorien jedes Log-in als Textdatei ablegt. Bei genauem Hinsehen finden sich dort unter anderem die Nummern der letzten Gesprächspartner.

links die Pocket PC, rechts die Standard-Version.
Neben Telefonbuch und Anruflisten ist die Möglichkeit der Konferenzschaltung über sechs Leitungen erwähnenswert. Auch eine Diktatfunktion ist an Bord, leider mit schwacher Akustik. Neben normalen Telefonnummern können auch direkt die SIP-Adressen angewählt werden. Alles in allem beinhaltet Express Talk alle Funktionen, die für einen VoIP-Einstieg nötig sind.
Express Talk 3.08
Freeware englisch
Windows 98/ME/2000/XP/2003/Vista/MacOS, PocketPC
398 Kilobyte
www.nch.com.au/talk/index.html
- bis zu sechs Leitungen
- Voicemail, Videomail
- Anruf halten, weiterleiten, ablehnen, stumm schalten - Telefonbuch kompatibel mit Microsoft Adressbuch
- Anrufe halten, weiterleiten oder abweisen
- Konferenzschaltung mit bis zu sechs Personen
- AnruferID Anzeige
- Anruflisten ein- und ausgehend bzw. erfolgreich oder nicht
- Direkte Anwahl einer SIP-Adresse möglich
- Telefonbuch
- Windows Version unterstützt Video (H263, H261) für Webcams oder IP Telefone - Lautsprecher- und Mikrophon-Anzeigen
- Gesprächsmitschnitt und Diktatfunktion


