Donnerstag, 23.06.2005 17:59

Softphones: Weiche Landung im VoIP-Zeitalter

aus den Bereichen Breitband, VoIP
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snom 360 5.3

Installation: unkompliziert
Trotz der vergleichbar großen Datei ist die Installation des snom Softphones schnell und einfach. Die Zugangsdaten des VoIP-Nutzers werden bereits während der Installation abgefragt. Somit ist das Telefon sofort einsatzbereit. Allerdings kann man im Gegensatz zu anderen Modellen nicht schon bei der Installation festlegen, ob das Programm zusammen mit Windows starten soll oder nicht. Um das snom aus dem Autostart zu bekommen, muss man schon den herkömmlichen Weg durch die Windows-Ordner gehen.

Konfiguration: schnell und umfangreich
Durch die Abfrage der Zugangsdaten bei der Installation ist das snom360 direkt beim ersten Start einsatzbereit. Zusätzlich bietet es zahlreiche Optionen, die der Nutzer sonst von umfangreichen Bürotelefonen kennt. Das Layout der Software ist identisch mit dem snom 360 Hardware-Modell und kann per Mausklick oder Tastatur genutzt werden. Die Menüführung ist ebenfalls nach dem echten Vorbild aufgebaut.

Übersichtlichkeit: gewöhnungsbedürftig
Die Telefone von snom sind gemeinhin in der Hardware-Ausführung bekannt. Das Softphone verfügt nicht nur über die gleichen Features, sondern sieht auch genau so aus wie die Business-Hardwarevarianten. Die umfangreiche Telefontastatur macht die Bedienung also leider nicht unbedingt überschaubarer. Bei Mausberührung einer Taste erscheinen Hilfe-Hinweise oder der Nutzer sucht sich die Bedienungsanleitung des Hardware-Originals.

Bedienbarkeit: Telefon ist Telefon
Wer schon mal an einem umfangreicheren ISDN-Telefon gesessen hat, wird wohl auch mit dem snom klar kommen. Es sticht auf jeden Fall heraus in der sonstigen Softphone-Konkurrenz, nicht nur durch sein gänzlich anderes Aussehen, sondern auch die zahlreichen ISDN-Merkmale und der guten Akustik im Redaktionstest. Wer allerdings VoIP nur nebenbei nutzt, wird mit einer einfacheren Software wohl besser bedient sein.

phoner_01.jpg
Kaum zu unterscheiden: Das "echte" Snom und die Soft-Version
Extras: Was will man mehr
Es wäre wohl einfacher aufzuzählen, was das snom nicht hat. Neben dem Telefonbuch mit 100 möglichen Einträgen und der Anrufliste mit ebenso vielen Verzeichnismöglichkeiten, können bis zu zwölf Funktionstasten mit LEDs auf Wunsch programmiert werden. Da Snom auf Redaktionsanfrage keinen Support für das Softphone mehr anbietet, wird es nicht mehr auf der offiziellen Webseite geführt und die Fans müssen sich die aktuelle Version selbst im Internet suchen.

snom 360 5.3
Freeware deutsch
Windows 2000/XP
5,07 Megabyte
z.B. www.netzwelt.de

- Nutzung mehrerer Provider möglich
- Voicemail
- Anrufe halten, weiterleiten oder abweisen
- Konferenzschaltung
- Anrufer ID Anzeige
- Anrufdauer
- Anruflisten ein- und ausgehend bzw. erfolgreich oder nicht
- Direkte Anwahl einer IP-Adresse möglich
- Telefonbuch, inkl. Import/Export von Outlook-Dateien
- Lautsprecher- und Mikrophon-Regler und Anzeigen
- programmierbare Funktionetasten
- Gesprächsmitschnitt

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