In der Vermarktung von
UMTS-Produkten ist Vodafone unter den Mobilfunkern in Deutschland derzeit Vorreiter. Auf der CeBIT wurde der Anbieter hierfür mit dem
Innovationspreis der Redaktion des Fachmagazins "connect" ausgezeichnet. Nun nehmen die Düsseldorfer in Kürze ein weiteres UMTS-Handy von
SonyEricsson ins Produktportfolio auf.
Gebrandetes K600i
Das V600i präsentiert sich als gebrandete Version des
K600i, das bereits Mitte Februar vorgestellt wurde. Markantester Unterschied: Statt in Silber, wird es als schwarzer Winzling ins Rennen geschickt und auch das Tastaturfeld wurde mit herausragenden Zifferntasten nutzerfreundlicher gestaltet. Ebenfalls neu: Für Business-Kunden von Vodafone wurde ein E-Mail-Push-Client integriert, der eingehende Nachrichten direkt auf dem Display anzeigt.

Apropos Display: Das ist 176 mal 220 Pixel groß und kann 262.000 Farben darstellen. Ist der Kameramodus für die 1,3 Megapixel-Kamera aktiviert, die über einen vierfachen Digitalzoom verfügt, dient der kleine Bildschirm als Sucher. Wird im UMTS-Netz telefoniert, kann sofern der Gesprächspartner auch ein UMTS-Handy besitzt, natürlich auch auf Videotelefonie zurückgegriffen werden.
Zum Datenaustausch stehen neben Bluetooth auch jeweils eine USB- und Infrarot-Schnittstelle zur Verfügung. Kontakten im Telefonbuch können auch Bilder zugeordnet werden, die bei eingehenden Anrufen im Display angezeigt werden, wenn der Anrufer die Rufnummer nicht unterdrückt. Abgerundet wird der technische Umfang des V600i durch einen Instant-Messenger, ein Radio und einen umfangreichen Organizer.
In Kürze erhältlich
Unklar ist noch, zu welchem Preis das 105 mal 46 mal 20 Millimeter schmale Handy auf den Markt kommen wird. Verfügbar soll es bei Vodafone im Verlaufe des Julis sein. Wird es im UMTS-Netz eingesetzt, hält der Akku im Standbybetrieb bis zu zwölf Tage, die reine Sprechzeit soll bei gut 2,25 Stunden liegen. In GSM-Netzen (Triband-Funktion) liefert der Akku länger Power: bis zu 8,5 Stunden bei Dauergesprächen und gut 15 Tage in der Bereitschaft.