Der DSL-Markt in Deutschland ist hart umkämpft. Die Provider unterbieten sich nahzu täglich mit neuen Angeboten. Auf lange Sicht werden das nicht alle überleben. Die Überlebensstrategie für viele heißt daher: Jetzt so viele Kunden wie möglich an sich zu binden, um später für eventuelle Zusatzdienstleistungen auf eine breite Kundenbasis zurückgreifen zu können.
Kundenbindung
Bei den meisten Flatrate-Angeboten fallen Gemeinsamkeiten auf: da die Provider ihre Kunden möglichst lange an sich binden wollen, sind Flatrates inzwischen nur mit einer 12-monatigen Mindestvertragslaufzeit zu bekommen. Ein schneller Anbieterwechsel zur jeweils günstigsten Flatrate ist dann nicht mehr möglich.
Anschluss zieht mit um
Bestimmte Provider fordern zusätzlich, auch den DSL-Anschluss bei ihnen zu beziehen. Die so genannten Resale-Anschlüsse haben allerdings auch
Nachteile. So ist der User enger an seinen Anbieter gebunden.
Mit Blick auf die großen DSL-Anbieter und deren Flatrate-Angebote wollen wir eine Bestandsaufnahme des DSL-Markts im Juni liefern und dem aktuellen Preistrend nachspüren. Der geht klar zur Flatrate: Volumentarife verlieren bei dem jetzigen Preisniveau der Pauschaltarife langsam an Bedeutung, da sie sich von einer Flatrate preislich kaum noch unterscheiden. Das Sparpotenzial ist also eher gering.