Der finnische Weltmarktführer unter den Handy-Herstellern,
Nokia, hat in der kenianischen Hauptstadt Nairobi zwei neue Einsteiger-Mobiltelefone vorgestellt.
Das Nokia 1110 und das Nokia 1600 wurden speziell für Märkte entwickelt, auf denen für die kommenden Jahre ein überdurchschnittliches Wachstum erwartet wird. Unter anderem auf dem afrikanischen Kontinent erwartet Nokia bis zum Jahr 2009 eine Verdoppelung der Mobilfunkkunden auf 200 Millionen.
Das Nokia 1110
Für gerade einmal 75 Euro plant Nokia im Verlauf des dritten Quartals das Nokia 1110 auf den Markt zu bringen. Zwar ist es nur mit einem 96 mal 68 Pixel kleinen schwarz-weiß-Display ausgestattet, allerdings arbeitet es mit einer inversen Darstellung.

Das heißt, der Nutzer erhällt ein Handy, auf dessen Display die Buchstaben in Weiß auf einem schwarzen Hintergrund dargestellt werden.
Neu ist auch die Menüstruktur, über die die Nutzung des 104 mal 44 mal 17 Millimeter großen Handys noch leichter von der Hand gehen soll. Zu den weiteren neuen Merkmalen gehört eine sprechende Uhr mit Erinnerungsfunktion, die dem Nutzer die Uhrzeit auf Wunsch in der Landessprache ansagt.
Das Handy wiegt nur 80 Gramm, der Akku bietet Power für bis zu fünf Stunden Sprechzeit und hält fast 16 Tage im Standbybetrieb aus. Da es nur für den Dualband-Betrieb ausgelegt ist, kann es zum Beispiel nicht auf dem amerikanischen Kontinent genutzt werden.