Dell schickt einen neuen Dimension XPS an die High-End-Front. Das Spielesystem Gen5 lässt sich in der neuen Generation mit Dual-Core Pentium, 1,5 Terabyte Speicher und ATI Radeon X850XT Grafik bestücken. Das System ist dann aber fast unbezahlbar.
Doppelherz
Der
XPS Gen 5 ist in mehreren Austattungsvarianten zu haben. Das nötige Kleingeld vorausgesetzt, bietet der PC alles, was das Spielerherz begehrt: Als CPU kommt Intels neuer Pentium D 840 zu Einsatz. Der Dual-Core Prozessor tickt mit 3,2 Gigahertz und bietet zwei Megabyte Second Level Cache. Der Arbeitsspeicher besteht aus bis zu vier DDR2-Modulen mit einer Größe von je einem Gigabyte. Die Komponenten sind auf Intels neuem 955-Chipsatz untergebracht. Als Grafikkarte dient
ATIs X850XT in der Platinum Edition. Der Grafikchip kann auf 256 Megabyte GDDR3-Grafikspeicher zugreifen und ist neben Nvidias GeForce 6800 Ultra die momentan schnellste GPU auf dem Markt.
Riesenspeicher
Auch massig Festplattenspeicher ist für den Dells XPS kein Problem: Bis zu 1,5 Terabyte finden in Form von drei 500 Gigabyte großen Serial-ATA-2 Festplatten in dem Gehäuse Platz. Dell bietet dem Kunden allerdings bisher nur bis zu zwei 400 Gigabyte große Platten an, die wahlweise per Raid 0 (800 Gigabyte Speicherkapazität) oder Raid 1 (400 Gigabyte gespiegelt) zusammengeschlossen werden können.
Extremer Preis
Bei einem Preis von rund 4.800 Euro ist die Extrem-Edition des XPS nicht nur extrem gut gebaut, sondern auch extrem teuer. Für Normalbürger bietet Dell das Dimension XPS aber auch in günstigeren
Austattungsvarianten: Für 1.300 Euro gibt es den XPS mit Intels einkernigem Pentium 640, ein Gigabyte DDR2-Speicher, 160 Gigabyte Festplatte und Nvidias GeForce 6800. Der Vor-Ort-Service verkürzt sich dann jedoch von drei Jahren auf nur ein Jahr. Für aktuelle 3D-Spiele reicht sollte auch dieses System vollkommen ausreichen.
Klaus Wiesen