Obwohl es für
Siemens im Handygeschäft alles andere als rosig läuft, schickt der deutsche Elektronikkonzern ein neues Imaging-Telefon auf den Markt. Voraussichtlich ab dem dritten Quartal dieses Jahres soll es das neue Mittelklassemodell C75 käuflich zu erwerben geben.
Keine Megapixel-Kamera
Gemessen am Design hat man sich im Hause Siemens für das neue Gerät auf moderne, schlanke Linien mit Chrom-Applikationen und abgerundeten Kanten verständigt. Dazu passt auch, dass die Antenne in das Gehäuse integriert wurde. Ebenfalls mit an Bord ist eine Kamera, die Fotoaufnahmen aber nur im VGA-Standard erlaubt. Das heißt, statt mit Megapixel-Auflösung können Bilder nur mit einer Auflösung von 640 mal 480 Pixeln aufgenommen werden.

Immerhin: Sie erlaubt auch die Aufnahme von kurzen Videos und verfügt über einen fünffachen Digitalzoom. Geschossenen Bildern kann über das integrierte Bildbearbeitungsprogramm direkt der letzte Schliff verliehen werden.
Das Display des Triband-Handys kann bei einer Auflösung von 132 mal 176 Pixeln 65.000 Farben darstellen. Insgesamt zehn Megabyte Flashspeicher stehen dem Nutzer zur Verfügung, um Bilder, Videos, MMS und andere Daten auf dem Handy abzulegen. Zum Datenaustausch steht neben einer USB- auch eine Infrarot-Schnittstelle zur Verfügung. Verzichten muss der Nutzer hingegen auf Bluetooth.
Ab August im Handel
Doch nicht nur Telefonate lassen sich mit dem C75 führen. So wurde auch ein Instant Messenger und ein E-Mail-Client integriert. Auch nicht verzichtet werden muss auch die Walkie-Talkie-Funktion
Push-To-Talk. Zu welchem Preis das Handy ab August im Handel erhältlich sein wird, lies Siemens zunächst offen. Die Standbyzeit soll bei gut zwölf Tagen liegen, die reine Sprechzeit bei bis zu 5,5 Stunden.