Pünktlich zum Großen Preis von Europa an diesem Wochenende stattete die
T-Com die Verteilerkästen auf dem Areal des Nürburgrings mit neuester Technologie aus.
Outdoor-DSLAMs versorgen die Internetanschlüsse in der Boxengasse und im Pressezentrum mit
T-DSL.
Das Verbauen der neuen Technik am Rande der Rennstrecke soll sinnbildlich für die Ausbau-Offensive in Glasfasergebieten gelten, die ab sofort eingeleitet wird. Wie von onlinekosten.de bereits Ende des letzten Jahres
angekündigt, steht das Jahr 2005 ganz im Zeichen des T-DSL-Ausbaus in Glasfasergebieten durch Outdoor-DSLAMs. Die Digital Subscriber Line Access Multiplexer ermöglichen es, xDSL auch in Glasfasergebieten anzubieten.
Die Hardware wird dabei in die Knotenverzweiger aktiver, stromverbrauchender Glasfasergebiete installiert, um von dort aus den einzelnen Haushalten Breitband-Internet zur Verfügung zu stellen. Ein Hybridnetz aus Kupfer- und Glasfaserleitungen (Hybrides Teilnehmer Anschluss System, kurz HYTAS) ist Voraussetzung, um Outdoor-DSLAMs zum Einsatz kommen zu lassen.
Wie immer betont die Telekom, dass vor Ort eine gewisse Nachfrage vorhanden sein muss, um die im Vergleich zu den bei Kupfernetzen anfallenden Mehrkosten für die Outdoor-DSLAMs zu kompensieren. Es empfiehlt sich also, durch Bürgerinitiativen lokal dafür zu werben, sich in die T-DSL-Interessentendatenbank der T-Com eintragen zu lassen. Dies kann über die kostenlose Hotline geschehen (0800 / 33 0 1000). Der Kunde verpflichtet sich dadurch zu nichts, hilft jedoch, den T-DSL-Ausbau am eigenen Wohnort voranzutreiben. Detailliertere Informationen zur neuesten Multiplexer-Generation finden sich in
diesem Artikel.