Ein selbstladender Medienschacht wird sowohl die optischen Discs der neuen Spiele mit zwölf Zentimter Durchmesser, als auch die bisherigen GameCube-Discs abspielen können. Der interne Flash-Speicher von 512 MB kann über einen SD-Slot erweitert werden. Filme und andere DVD-Inhalte sollen mit Hilfe eines kleines Zusatzgerät abgespielt werden können. Darüberhinaus ist das System mit schnurloses Controllern, zwei USB 2.0-Ports und Wi-Fi-Unterstützung ausgerüstet.
"Broadway"-Rechenpower
Der Prozessor für die Revolution kommt, wie bei der Konkurrenz von Microsoft und Sony, aus dem Hause IBM und wurde unter dem Arbeitstitel "Broadway" entwickelt. Der Grafikchip namens "Hollywood" kommt von ATI und soll für "ungekannte Videospielerlebnisse" sorgen. Mehr Details zur revolutionären Technik waren Nintendo auch auf Nachfrage nicht zu entlocken.
Nintendo-Präsident Satoru Iwata blickt trotz großer Konkurrenz durch andere Konsolen positiv in die Zukunft: "Mit der Rückwärtskompatibilität und dem Konzept der 'virtuellen Konsole' bietet unsere stylische kompakte Konsole maximale Gaming-Power. Sie wird die Videospiele-Unterhaltung nicht nur in eine andere Dimension führen, sondern auch die Definition des Videospiels erweitern. Außerdem wird sie einen Zugang zur großartigen Geschichte des Gaming bieten."
Dynamische Entwicklung
Die Entwicklung der Spiele will Nintendo dynamisch halten. So soll es einerseits "Meisterwerke" mit großen Budgets geben, anderseits auch Spiele von unabhängigen Entwicklern, die auf einer guten Idee aufbauen. Auch das "Staraufgebot" von Mario, Zelda, Super Smash Bros., Donkey Kong und Metroid soll noch vergrößert werden.
Christopher Bach