Mittwoch, 18.05.2005 17:37

VoIP: X-Lite nun auch für Linux

aus den Bereichen Breitband, VoIP
Xten Networks hat seine VoIP-Software X-Lite nun auch als Linux-Version veröffentlicht. Damit wächst auch für Nutzer des alternativen Betriebssystems die Auswahl an Software-Telefonen. Auch die Software Development Kits (SDK) wurden für Linux portiert. Damit können zum Beispiel VoIP-Anbieter die Software für ihre Kunden vorkonfigurieren.

Anzeige
Kostenloser Download

X-Lite kann mit allen VoIP-Anbietern genutzt werden, die den SIP-Standard nutzen. Xten hat das Softphone nach eigenen Angaben auf den Distributionen Suse, Debian, RedHat Fedora und Sun JDS getestet. Die Linux-Version unterstützt die Codecs G.711u und G.711a sowie GSM, iLBC und Speex. Die Software steht als etwa 2 Megabyte großes Downloadpaket kostenlos auf der Homepage des Anbieters zur Verfügung.

Ein erster Test mit Sipgate unter Suse 9.2 verlief erfolgreich. Eine Installation ist nicht nötig, X-Lite braucht lediglich gestartet werden. Ein Assistent hilft danach beim Einpegeln der Soundkarte, die Zugangsdaten für den VoIP-Provider müssen leider noch ohne Assistenten eingegeben werden. Die Gesprächsqualität ist vergleichbar mit dem normalen Festnetz und eine Verzögerung ist praktisch kaum bemerkbar. X-Lite kann bis zu drei Gespräche gleichzeitig abwickeln. Äußerlich sieht X-Lite unter Linux genauso aus wie die Windows-Version.

STUN-Unterstüzung

Interessant für Linux-User ist sicher auch, dass STUN-Server von X-Lite unterstützt werden. So kann man problemlos hinter einem Router über das Internet telefonieren, ohne vorher Ports an den Rechner weiterleiten zu müssen. Bisher konnten STUN-Server nur von KPhone angesprochen werden, andere Software-Telefone wie Linphone bieten diese Möglichkeit noch nicht an. Insgesamt ist X-Lite nun für die Plattformen Windows, Mac OS, Pocket PC und Linux verfügbar.
Christopher Bach
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

Turbo Internet
DSL 16000 ist im Vergleich zu DSL 1000 oder DSL 2000 zwar schnell.
Mit VDSL geht es noch viel schneller: DSL 25000 und DSL 50000 brechen alle Rekorde im DSL Test.
Aber auch Internet über Kabel kann da mithalten.
Whois
Suchen Sie eine eingängige Domain für ihre Website und die Wunschadresse scheint schon belegt?
Einfach mit Whois den Check machen und herausfinden, zu wem die URL und IP Adresse gehört. Auch die DENIC kann oft Auskunft geben.
Vielleicht ist ein Reseller beteiligt und verkauft preisgünstig.
DSL Speed
Trotz Highspeed ADSL Anschluss nur Diashow statt flüssiges Internet Fernsehen?
Unbedingt DSL Geschwindigkeit testen.
Wenn der Provider wieder zu viel versprochen hat, gleich neues DSL Angebot einholen.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs