Mit einer Träne im Knopfloch trete ich meinen letzten Tag mit dem kleinen Apfel an. Noch einmal alles Wichtige ausprobieren. Die letzten sieben Tage sind wie im Flug vergangen. Internet, Mails, DVD und Radio haben mich begleitet und der Mini meine Erwartungen mehr als erfüllt. Noch eben die CD aus dem Laufwerk nehmen, wichtige gesammelte Daten auf den Windows-Rechner schieben und den Mac zum letzten Mal abschalten.
Abschied
Rein mit dem Kleinen in den Karton und ab damit zur Post. Ein paar Schwierigkeiten macht mir das schon. Knapp fünf Minuten später sind der Mac, das Netzteil und das Handbuch, in das ich in den letzten sieben Tagen nicht einen Blick werfen musste, in dem kleinen und handlichen Karton verstaut in dem sie gekommen waren. Ab damit zur Post und direkt die nächste Überraschung. Mehr als 14 Euro kostet ein Paket von A nach B inzwischen, wenn es dabei versichert sein soll. Die Firma zahlt.
Nach nur sieben Tagen zusammen mit dem kleinen Mac bin ich jetzt mit dem Virus Apple infiziert. In den kommenden Monaten wird jeder Cent auf die Seite gelegt, um für einen Mac zu sparen. Mal sehen, vielleicht gebe ich auch endlich das Rauchen auf, dann sollte es um einiges schneller gehen. Bereits jetzt habe ich die ersten 40 Euro zusammen, denn Apple gewährt jedem Studenten einen Rabatt. Der mini kostet dann in der Basiskonfiguration nur 460 anstelle von 499 Euro.
Switch
Bis auch ich in die Apple-Community einsteige, wird sich sicherlich noch einiges verändern. Zum Beispiel der Plattformwechsel von IBMs PowerPC zu Intel. Vielleicht werden die Systeme auch noch kleiner oder der Mini noch leistungsfähiger. In den letzten Tagen habe ich zumindest niemals das Gefühl gehabt, an einem langsamen oder veralteten Rechner zu sitzen.
MacOS hat ebenfalls ganze Arbeit geleistet. Ich kann jedem PC-User nur empfehlen, schaut euch die Geräte mit dem Apfel mal etwas genauer an, es könnte sich lohnen. Ich für mich hab meine Entscheidung getroffen. Mein nächster Rechner wird ein Apple. Ich switche.