Die großen Provider, einer nach dem anderen, betraten die Arena, um sich einen erbitterten Flatrate-Preiskampf zu liefern. Allen voran 1&1 - auf dem Fuße folgten Strato, Tiscali, Lycos und Congster. Erst Dienstag dieser Woche meldete sich dann auch freenet zu Wort und komplettierte die Runde mit frisch geschliffenen Klingen.
Auf in die Schlacht!
Es ist zu erwarten, dass auch die restlichen großen Provider mit Preissenkungen reagieren werden. Denn mit stumpfen Waffen lässt es sich gegen ein großes, gut ausgestattetes Heer schwer ankämpfen. Zu nennen wären T-Online und AOL, die zwar auch "unkompliziert und schnell" sind, sich mit den neuen Rekord-Tiefstpreisen der Konkurrenten jedoch nur schwer messen können.
Selbsterhaltungstrieb geweckt
Den ersten selbsterhaltenden Schritt hat das mit der T-Com eng verwandte Unternehmen T-Online getätigt, als
in dieser Woche öffentlich wurde, dass ab Juli bei allen zeit- und volumenbasierten DSL-Zugängen eine 12-monatige Vertragslaufzeit eingegangen werden muss. So hält man seine Kinder auch mit nicht unbedingt zeitgemäßen Preisen beisammen. Scheinbar hat der tiefe Stich, den Arcor und Co. wohl überlegt setzten, gesessen.
In diesem Ratgeber begeben wir uns hinter die Front, analysieren die Angebote der Kombattanten und stellen heraus, welches Produkt sich für welche Surf-Gewohnheiten am ehesten lohnt. Zunächst profilieren wir das Angebot von
1&1, um uns nach dem Zerpflügen von
Strato dem Produkt von
freenet anzunähern. Last but not least folgen noch
Lycos,
Congster und
Tiscali.