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Baut Acer bald die Siemens-Handys?
Schon lange wird über die Zukunft der Handysparte von Siemens spekuliert. Siemens schreibt schon lange rote Zahlen und überlegt deshalb, wie der Verkauf von Mobiltelefonen in Zukunft aufgestellt werden soll. Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" könnte es schon bald zu einer Überraschung kommen.
Mehrere Verhandlungen
Das Blatt berichtet, dass der taiwanesische Elektronikkonzern Acer, der hierzulande in erster Linie als Notebook- und Monitor-Hersteller bekannt ist, mit Siemens über einen Einstieg verhandelt. Die Verhandlungen seien schon weit fortgeschritten, heiße es aus Finanzkreisen. Parallel würden aber auch die Gespräche mit anderen Interessenten fortgesetzt.
Kein Komplettverkauf
Es werde nicht über den Komplettverkauf der Siemens-Handysparte verhandelt, heißt es weiter. Acer solle im Rahmen einer Kooperation bei Siemens einsteigen. Sowohl vom Siemens als auch von Acer waren keine Stellungnahmen zu den Gerüchten zu erhalten.
Und was ist mit Nortel?
Im Gespräch ist einem "Spiegel"-Bericht zufolge zudem ein Einstieg von Siemens beim kanadischen Telekom-Ausrüster Nortel. Mitglieder des Aufsichtsrats hätten Hinweise auf ein Geheimtreffen hoher Siemens-Manager mit Kollegen des kanadischen Unternehmens bekommen, berichtete das Magazin. Der Münchner Konzern prüfe nach Aussagen der Siemens-Insider, ob das Unternehmen mit den Kanadiern kooperieren oder eine Beteiligung erwerben solle. Ein Siemens-Sprecher wollte gegenüber dem "Spiegel" auch diesen Vorgang nicht kommentieren.