
Nicht nur auf dem DSL-Markt herrscht in diesen Tagen ein wahrer Preiskampf, auch auf dem Mobilfunk-Markt versuchen immer mehr Anbieter, mit transparenten Angeboten Kunden für sich zu gewinnen. Der Überraschungs-Erfolg von Tchibo macht hier offenbar Schule. Nach
uboot.com versucht nun auch der Mobilfunk-Service-Provider Victorvox aus dem Hause Drillisch mit einem insbesondere für Wenigtelefonierer interessanten Angebot auf sich aurmerksam zu machen.
Nichts außer Gesprächskosten
Unter der neuen Marke SIMply wird ab sofort ein Mobilfunktarif angeboten, bei dem - abgesehen von einer einmaligen Anschlussgebühr in Höhe von 24,95 Euro - keine Fixkosten anfallen. Keine Grundgebühr, kein Mindestumsatz und keine Mindestvertragslaufzeit sind die Eckpfeiler des neuen Discount-Angebotes, das auf Vertragsbasis angeboten wird. Eine Prepaid-Aufladung entfällt demnach also auch.
Bleibt die Frage: Was kostet der Spaß? Telefonate in das deutsche Festnetz (ausgenommen Sonderrufnummern, Datenverbindungen und Rufumleitungen), netzinterne Gespräche und Telefonate zur Mailbox kosten rund um die Uhr 29 Cent pro Minute. Für Gespräche in andere deutsche Mobilfunknetze werden an sieben Tagen in der Woche zu jeder Tages- und Nachtzeit 39 Cent pro Minute fällig. Der Versand einer nationalen SMS kostet 15 Cent, Kurzmitteilungen in internationale Netze werden mit 29 Cent tarifiert.
Besonders günstig sind Festnetz-Telefonate samstags und sonntags zwischen 20 und 21 Uhr. Hier wird pro Minute gerade einmal 1 Cent in Rechnung gestellt. Ideal, um das neueste Date auszumachen oder die Partyplanungen für das Wochenende zu besprechen. Abgerechnet werden alle Telefonate im 60/10-Takt. Das bedeutet, die erste Minute wird grundsätzlich voll berechnet, anschließend geht es in 10-Sekunden-Schritten weiter.
Anmeldungen ab heute Nachmittag möglich
Bestellungen von SIMply sind ab sofort über die neue Homepage
www.simply-card.de möglich. Bisher ist das Angebot nur im T-Mobile-Netz erhältlich.
Nach einigen Tagen werden der Vertrag und SIM-Karte per Post zugestellt. Sobald die Karte versandt wurde, erhält der Kunde eine E-Mail in der er über seine Mobilfunknummer informiert wird. Die Freischaltung der Karte sowie die Verwaltung der Kundendaten und die Einsicht der Online-Rechnung – über die per SMS informiert wird – kann ebenfalls online vorgenommen werden.
Einziges Manko: Bei Fragen steht, nur eine teure 0190-Nummer zur Verfügung, die mit 1,24 Euro pro Minute abgerechnet wird. Und auch Anfragen per E-Mail kosten
Geld.