Den finnischen Marktführer unter den Handyherstellern,
Nokia, zieht es in den Südosten. Wie das Unternehmen heute in Finnland mitteilte, soll im indischen Chennai die insgesamt zehnte große Produktionsstätte für Nokia-Handys entstehen. Für den Aufbau des neuen Werkes hat Nokia bis zu 150 Millionen US-Dollar (gut 116 Millionen Euro) eingeplant.
2.000 Arbeitsplätze
Noch in diesem Monat soll mit dem bau des Werkes begonnen werden, heißt es. In der ersten Jahreshälfte des kommenden Jahres sollen dann die ersten Geräte im Süden Indiens gefertigt werden. Nach ersten Planungen sollen 2.000 Arbeitsplätze geschaffen werden.
Den Ausschlag für den Bau eines Werkes in Indien gaben unter anderem die staatliche Unterstützung, die gute Verkehrsanbindung des Werkes und allgemein die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, so ein Nokia-Sprecher.
Für den asiatischen Markt
Von Indien aus will Nokia unter anderem den asiatisch-pazifischen Raum mit neuen Handymodellen beliefern. Der asiatische Markt gilt als einer der wachstumsstärksten der Welt und ist aus diesem Grund für alle Handyhersteller im Kampf um globale Marktanteile sehr interessant.
Hayo Lücke