Der Rubel muss rollen - dafür sind wir Kapitalisten. Auch im Internetgeschäft. Dass die Gewinnspanne bei einem reinen Internet-Zugangsangebot nicht unbedingt die breiteste ist, dürfte klar sein. Eine Leistung, ein Preis. Was also tun, um den Kunden mehr Geld aus den Taschen ziehen zu können?
Triple-Play ist in
Die Antwort ist einfach und anfordernd zugleich: neue Services einführen. Einfach, weil eine Bereicherung des Angebots auf der Hand liegt - anfordernd deshalb, weil der Internetnutzer anspruchsvoll geworden ist, wenn es um zu bezahlende Angebote geht. Online-Banking, -Gaming, E-Mail oder Instant-Messaging - alles kostenlos nutzbar, als kostenpflichtiges Zusatzmerkmal also uninteressant.
Eher in Frage kommen da Merkmale wie Voice over IP (VoIP) oder Video on Demand (VoD). Das Problem: Um alle drei Produkte über eine handelsübliche ADSL-Anbindung anbieten zu können, reicht die Bandbreite des Downstreams bei gleichzeitiger Benutzung zweier Merkmale nicht aus, um eine gleichbleibend gute Qualität sicher zu stellen.
Mehr als 3 Mbit/s, bitte
Drei Megabit pro Sekunde zum Video-Streaming, während eine mehrere hundert Megabyte große Datei heruntergeladen wird? - Da geht die Leitung in die Knie. Hier war und ist die Industrie gefragt. Neue Technologien müssen her. Die Antwort liegt vor: ADSL 2. Doch was ist ADSL 2, wie arbeitet es und in welchen Merkmalen sticht es seinen Vorgänger aus?