Beinahe 30 Millionen Mal wurde Skype weltweit bereits herunter geladen. Eine neue Version der kostenlosen VoIP-Software für den Computer kommt jetzt als Betaversion 1.2 ins Netz.
Jetzt auch mit Nummer
Neben verschiedenen Bugfixes, verbesserter Sprachqualität, einer zentralen Kontaktliste sowie Voicemail, ist die wichtigste Neuerung "SkypeIn". Die neue Komponente ermöglicht es zum ersten Mal, eine Telefonnummer zu kaufen, die regulär aus dem Festnetz angerufen werden kann. Allerdings gibt es SkypeIn Telefonnummern bislang nur für die USA, Großbritannien, Frankreich und Hongkong.
Für die Rufnummernbestellung besteht keine Beschränkung, auch hierzulande können die Nummern genutzt werden. Doch muss jeder Nutzer individuell entscheiden, ob sich das Angebot für ihn lohnt. Während nämlich Amerikaner damit einen deutschen Skype-Teilnehmer zum nationalen Tarif anrufen können, fallen für einen Anrufer aus Deutschland Gebühren für ein internationales Ferngespräch an. Somit ist SkypeIn wohl am ehesten lohnenswert, wenn der Nutzer hauptsächlich aus dem Ausland angerufen wird oder selbst dorthin telefoniert.
Virtueller Umzug nach Hongkong
Während die Skype-Versionen sonst kostenlos sind, wird bei SkypeIn für die Rufnummer eine Pauschale fällig. Die Nummern werden dem Kunden für einen gewissen Zeitraum überschrieben. Für drei Monate zahlt der Nutzer dann zehn Euro, zwölf Monate kosten 30 Euro. Die Skype Voicemail, der Anrufbeantworter im Netz, ist kostenlos inbegriffen.
Aleksandra Leon