Eigentlich ist es in jeder Hinsicht durchschnittlich, aber mit dieser Ausgewogenheit auch für den Massenmarkt gedacht. Während Mobilfunkhersteller mehr und mehr mit Handys für bestimmte Nutzergruppen, wie Musikliebhaber, Daddelfans oder SMS-Tippteufel, herauskommen, versucht es Motorola mit dem klassischen Durchschnittstyp für jedermann.
Das V235, klein, silbern und mit Antenne, sieht aus, wie die meisten Motorolas: wieder mal zum Klappen, bietet es Triband-Funktionalität sowie GPRS und EDGE. Zwei Außendisplays sorgen für Bewegung: das Außendisplay leider mit kläglichen 96x32 Pixeln in schwarz-weiß, innen zeigt sich aber immerhin ein 128x160 Pixel-TFT-Display, das 65.536 Farben darstellen kann.
Ottonormal-Handy
Die integrierte Digitalkamera macht Bilder und Videos in VGA-Qualität, der Mini-USB sorgt für den Datenaustausch mit anderen Geräten. Java ist mit MIDP 2.0 vertreten, ebenso selbstverständlich wie MMS, IM Wireless Village, Voice-Dialing und Voice-Notes. Mit der Push-to-Talk over Cellular Funktion sind Freunde und Kollegen nur noch einen Knopfdruck entfernt.
In Sachen Klingelton versteht sich das V235 auf AAC und MP3, was, im Vergleich zu anderen Mobilfunk-Neuerscheinungen, ein bisschen mager ist. Zusätzlich lässt sich das Gerät natürlich auch mit herunter geladenen Klingeltönen, Spielen oder kurzen Videos im MPEG4-Format füttern. Die Speicherkapazität von lediglich zehn Megabyte dürfte da allerdings schnell überfordert sein, denn auch von einer Erweiterung des Speichers ist bei diesem Modell keine Rede.
Powerfuller Akku
Bislang konnte Motorola leider keine Auskunft über die Akkulaufzeiten des V235 geben, außer dass sie wirklich „powerfull“ seien. Genauso wenig scheinen die Abmessungen sowie das Gewicht bisher bekannt zu sein, angesichts der mittelmäßigen Inhaltsstoffe des V235 wird es wohl aber nicht zur schwerwiegenden Konkurrenz zählen. Motorola verspricht die Verfügbarkeit des Neulings für das dritte Quartal diesen Jahres.