Für den Datenaustausch wurden neben einer USB-Schnittstelle auch Bluetooth und eine Infrarot-Schnittstelle integriert. Wer auf das Internet zugreifen möchte, kann dies nicht nur über UMTS tun. In nicht versorgen Gebieten kann auf GPRS der Klasse 10 gesetzt werden. Für schnelles Internet-Surfen wurde ein XHTML-Browser integriert. Ein ebenfalls eingebauter E-Mail-Client erlaubt das Abrufen von Nachrichten über POP3-, SMTP- und IMAP4-Server.
Großer Speicher
Beeindruckend ist auch der interne Speicher, den das Gerät zu bieten hat. Insgesamt stehen 128 Megabyte zur Verfügung, von denen der Nutzer noch 64 Megabyte zur freien Verfügung hat. Über einen seitlich am Gerät angebrachten Slot kann der Speicherplatz über Speicherkarten noch erweitert werden. Auf diese Weise lassen sich zahlreiche Fotos, Videos, Spiele und E-Mails direkt auf dem Handy speichern.

Zu welchem Preis das 112 mal 53 mal 20 große Handy erhältlich sein soll, sagte Siemens auf der CeBIT noch nicht. Es soll aber im oberen Preissegment liegen. Voraussichtlicher Einführungstermin soll September sein. Übrigens: wenn einmal kein UMTS-Netz verfügbar ist, kann dank Triband-Technologie in vielen Mobilfunknetzen weltweit mit dem SXG75 telefoniert werden.
Bis zu 16 Tage in Bereitschaft
Die Gesprächszeit soll in UMTS-Netzen bei bis zu fünf Stunden liegen, in GSM-Netzen bei bis zu sechs Stunden. Im Standby-Betrieb liefert der Akku des neuen Siemens-Flaggschiffs bis zu 16 Tage Power.