Freitag, 11.03.2005 17:45

T-Com-Interview: Alle Jahre wieder

aus den Bereichen Breitband, CeBIT, ISDN/Analog
Von Michael Müller
Es ist fast genau wie im letzten Jahr: kalt, nicht sonderlich voll - und doch eben nur fast, hat sich die Innovationsfreudigkeit des magentafarbenen Riesen indes um 180° gewendet. Wir sprachen mit Rüdiger Gräve.

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VoIP: Hat die T-Com Angst?

Der Voice-over-IP-Markt boomt. Und was macht die T-Com-Schwester T-Online? Sie führt ein im Wettbewerbsvergleich überteuertes Angebot ein. Liegt es daran, dass Deutschlands Festnetzbetreiber Nummer eins sein Festnetzgeschäft durch VoIP gefährdet sieht? Nein, sagt Gräve, man müsse beachten, dass die T-Com ein sehr interessantes Festnetzangebot vorzuweisen habe.

Auch von den Leistungsmerkmalen her stünde das Festnetz VoIP in nichts nach - vielmehr noch: VoIP könne da nicht wirklich mithalten. Es sei komfortabel, hochwertig, qualitativ, preiswert - ein super Produkt. Auf die Frage, wieso das Angebot von T-Online bei allen Vorteilen des Festnetzes dann so uninteressant gestaltet sei, geht er nicht ein.

WiMAX-Feldtest

Das Stichwort WiMAX fällt. Bereits vor der Messe von der T-Com angekündigt. Doch wo genau sieht die T-Com eigentlich den Einsatzort der neuen WLAN-Technik und wann ist mit einem Start zu rechnen?

"Erst einmal muss man herausfinden, ob die Technologie überhaupt interessant sein wird. Zunächst startet der Pilot, der Rahmen- und Randbedingungen klären wird. Sollte sich WiMAX als attraktiv erweisen, ist der Einsatz in solchen Regionen denkbar, wo die kabelgebundene Infrastruktur eine DSL-Versorgung nicht zulässt", so Gräve.

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