Anzeige:

Freitag, 11.03.2005 13:01

Musicload will Peer-to-Peer legal machen

aus den Bereichen CeBIT, Sonstiges
Im Dezember war es der Millionste Download, auf der CeBIT der Millionste Kunde: inzwischen zählt das T-Online Portal Musicload nach eigenen Angaben zu den größten Downloadseiten für Musik. Rund 450.000 Titel warten auf der legalen Plattform auf Zugriff. Nun hat Musicload sogar seinen eigenen Player – und steht dem Peer-to-Peer Revoluzzer I-Pod somit kaum noch in etwas nach. Aber immer nur nachmachen, scheint auch für die Telekom-Tochter zu langweilig und so macht man sich auf einem CeBIT-Pressefrühstück Gedanken um die Zukunft.

Anzeige
Rosa Legalität

Man wisse bei T-Online um den umwerfenden Erfolg illegaler Musik-Tauschbörsen. "Leider fehlt im legalen Musikvertrieb bisher das entsprechende Angebot", stellt Susanne Peter, Director Marketing and Sales bei Musicload, fest. Diese Lücke möchte T-Online nun gern schließen, denn dort sähe man eine bisher nicht genutzte Chance zur Bildung einer echten Community. So stellt sich das Unternehmen ein Peer-to-Peer Modell vor, dass den regen Musiktausch unterstützt und trotzdem die Rechteinhaber einbezieht.

Alles in allem klingt die Idee nach einfachem Reselling: ein Kunde, der bei Musicload angemeldet ist und schon einiges an Musik herunter geladen hat, könnte beispielsweise seinen eigenen Musikshop ins Netz stellen. Dort könnten dann seine Freunde, bzw. 'Kunden', seine Playlists abrufen, Kommentare lesen oder nach favorisierten Titeln suchen. Die gewünschten Songs kann der zweite Kunde dann direkt von der Festplatte des Musicload-Resellers herunterladen, da die Dateien mit den legal erworbenen Rechten des Anbieters versehen wären.

Einseitig lukrativ

Einen Vorteil daraus, dass Kunde B nicht direkt bei Musicload, sondern bei seinem Kumpel saugt, gibt es allerdings bei dieser Geschäftsidee nicht wirklich. Der Nutzer zahlt weiterhin pro Song ein Entgelt – nur Kunde A profitiert, indem er ein paar Bonuspunkte für die Weitervermittlung kassiert. Diese ‚Musik-Rabattmarken’ kann er dann beim nächsten Download bei Musicload einlösen. Während sich also der Millionste Kunde auf eine Einladung zur Echo-Verleihung freuen darf, bleibt das Echo auf diese neue Geschäftsidee erstmal abzuwarten.
Aleksandra Leon
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Samstag, 19.04.2014
Neuer Mozilla-CEO: Marketingchef Beard übernimmt nach Eich-Rücktritt
TP-Link: WLAN-AC-Router Archer C2 funkt per Dual-Band mit bis zu 733 Mbit/s
Studie: Deutscher Mittelstand unterschätzt Cyber-Risiken
SAP: Starker Euro dämpft guten Jahresbeginn
Freitag, 18.04.2014
NRW-Justizminister fordert Verbot von App-Kostenfallen für Kinder
Chiphersteller AMD wächst dank Spielekonsolen
Facebook zeigt in den USA Freunde in der Nähe
Kurs-Misere: Twitter-Gründer verkaufen vorerst keine Aktien
25 Jahre Game Boy: Startschuss für mobiles "Daddeln"
Globales Online-Shopping: Zoll stöhnt unter Paketflut
Studie: Kämme aus Licht beschleunigen Kommunikation auf 1,44 Tbit/s
Nach Undercover-Doku von RTL: Datenschützer wollen Zalando überprüfen
"Beratungsklau": Fachhandel klagt über Online-Schmarotzer
Donnerstag, 17.04.2014
Berliner Taxi-Fahrer und Chauffeur-Dienst Uber im Clinch
Denon stellt portablen Bluetooth-Lautsprecher Envaya vor
Weitere News
DSL Alternativen
Kein DSL verfügbar oder ist der DSL Test lahm wie eine Schnecke?
Dann schnell mobiles Internet per UMTS bestellen.
Mit einer Downloadrate in DSL Geschwindigkeit wird UMTS zur DSL Alternative und Fernsehen im Internet wird ebenfalls mobil möglich.
Aber auch Internet über Kabel ist schnell und günstig.
Kabel
Ein Internet Anschluss über Kabel bei Anbietern wie Unitymedia, früher ish, oder Kabel Deutschland liegt voll im Trend.
Ob Internet Fernsehen oder nur surfen mit Highspeed: Vieles wird erst richtig mit Kabel Internet möglich.
Jetzt bestellen und den Sieger im Speedcheck testen. Einen Kabel Digital Receiver gibt's auf Wunsch dazu.
VDSL
Auf der Suche nach dem wahren Highspeed Internet mit DSL Flat?
Mit ihrem VDSL - Internetzugang kommt die Telekom-Tochter T-Home auf bis zu 50 Mbit/s.
Fernsehen im Internet gibt's im Entertain-Paket dazu. Auch Fußball in HD-Qualität über LIGA total und Filme per Video on Demand sind kein Problem.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs