Freitag, 11.03.2005 11:32

AVM mit sinnvollen Detailverbesserungen

aus den Bereichen CeBIT, VoIP, Computer
Mit Detailverbesserungen und guten Ideen geht der Verbindungsspezialist AVM aus Berlin an den CeBIT-Start. Im Mittelpunkt steht dabei ganz klar das CeBIT-Hype-Thema Nummer eins: Voice over IP. Kein Wunder, bietet AVM doch schon seit dem letzten Jahr mit der Fritz!Box Fon einen VoIP-fähigen Router an, der sich blendend zu verkaufen scheint. Von den eine Million verkauften Fritz! DSL-Modems im Jahr 2004 waren immerhin 250.000 mit einer VoIP-Funktion gesegnet.

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ISDN mit an Bord

Große Neuerung bei den Fritz!Boxen: Ab jetzt ist auch ein Anschluss für ISDN-Telefone integriert, ein sogenannter S0-Bus. Daran können bis zu acht ISDN-Endgeräte angeschlossen werden – zusätzlich zu drei analogen Pendants, für die ebenfalls Platz an der Box ist. Mit entsprechender Providerunterstützung können sogar die ISDN-Dienstmerkmale wie Rufnummernübertragung, Makeln und Anklopfen genutzt werden. Zusätzlich bietet die Fritz!Box Fon WLAN auch noch den kabellosen Surfspass – und das sogar etwas schneller als gewohnt mit dem 802.11g++ Standard, der brutto 125 Mbit/s liefern soll.

Beide Boxen lassen sich in der neuen Version mit einem Schalter ausschalten – nicht immer selbstverständlich bei Networking-Geräten. Auch das WLAN lässt sich per Knopfdruck deaktivieren. Ebenfalls neu ist ein USB-Anschluss, der direkt Drucker oder USB-Festplatten ins Netzwerk bringen soll. Statt zwei sind jetzt auch vier Ethernet-Ports vorhanden. Beide DSL Modem-Router kommen im April zum Händler und kosten dann 199 beziehungsweise 249 Euro.

Bluetooth einfach

Neben den Fritz!Boxen hat AVM noch ein paar kleinere Geräte im CeBIT-Gepräck. Mit dem Fritz!WLAN USB Stick bietet das Unternehmen erstmals einen WLAN-Dongle an. Dieser unterstützt wie die Fritz!Box WLAN auch das schnellere Protokoll für bis zu 125 Mbit/sec. Guten Komfort beim kabellosen Surfen via ISDN soll der BlueFritz! ISDN Accesspoint bieten. Dieser wir einfach in eine ISDN-Dose gesteckt und verbindet sich dann automatisch mit weiteren AVM Bluetooth-Steckern. Auf dem Rechner startet der Browser und fragt nach Providernummer, Name und Passwort – und schon soll man Online sein.

Ebenfalls unterstützt wird von AVM jetzt der neue Express-Karten-Standard, der in aktuellen Notebooks steckt. Ab dem zweiten Quartal soll die altbekannte ISDN-Karte Fritz!Card PCMCIA durch das neue Modell, das ab 250 Euro erhältlich sein wird, ergänzt werden.
Sven Wagenhöfer
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