Anzeige
| ||
Er forderte heute auf der CeBIT in Hannover einmal mehr, dass das Monatsentgelt auf unter zehn Euro gesenkt werden müsse. Er gab an, dass sich nur bei wirklich fairen Konditionen für Teilnehmeranschlussleistungen ein vitaler Breitbandwettbewerb in Deutschland entfalten könne.
Für weiteres Wachstum will Arcor nicht nur über die kürzlich vorgestellten Pauschaltarife für Preselection-Kunden sorgen, sondern auch über ein neues DSL-Produkt. Nach Versatel und der T-Com kündigte auch Arcor an, in Kürze einen DSL-Anschluss mit einer Downstream-Rate von sechs Megabit pro Sekunde anzubieten. Genaue Details über den Einführungstermin und den Preis konnten auf Anfrage von onlinekosten.de noch nicht genannt werden. Es müssten noch einige technische Dinge geregelt werden, hieß es. Stöber führte aber weiter aus, dass ein 2 Mbit-DSL-Anschluss pro Sekunde künftig in Deutschland Standard sei.
Über 300.000 DSL-Kunden
Arcor erreicht inzwischen 220 Städte, was 40 Prozent der Bevölkerung entspreche. Im Festnetzverkehr transportiert Arcor inzwischen insgesamt elf Prozent des gesamten Sprachdatenstroms, was nach eigenen Angaben einem Marktanteil von 5,8 Prozent entspricht. Insgesamt sind inzwischen rund 554.000 Kunden an das Arcor-Netz angeschlossen worden, 301.000 davon verfügen über einen direkten DSL-Anschluss von Arcor, weitere 35.000 nutzen das Resale-Angebote, das auf T-DSL der T-Com basiert.


