Was bei T-Mobile schon seit Ende des vergangenen Jahres
erhältlich ist, kommt in Kürze in angepasster Version auch in die Verkaufsregale in den Vodafone-Shops.
Keine Kompromisse
Der aktuell noch zweitgrößte deutsche Mobilfunkanbieter hat für die CeBIT die compact-Version des Vodafone Personal Assistant (VPA) angekündigt. Nach eigenen Angaben richtet sich das Angebot an alle Nutzer, die von den umfangreichen Officefunktionen eines klassischen PDA profitieren, aber keine Kompromisse beí der Mobilität und Handlichkeit eingehen wollen.
Der 108 mal 58 mal 18 Millimeter große PDA arbeitet mit dem Betriebssystem Windows Mobile 2003 Pocket PC Phone Edition und hat die Programme Microsoft Pocket Word, Excel, Explorer und Outlook an Bord, so dass entsprechende Dokumente erstellt und direkt bearbeitet werden können. Zudem können Powerpoint- und PDF-Dokumente, die beispielsweise als E-Mail-Anhang empfangen werden, betrachtet werden.
Farbdisplay und Kamera an Bord
ActiveSync-Software ermöglicht die Synchronisation von Kalendereinträgen, Kon¬taktdaten und Aufgabenlisten mit Microsoft Outlook. Die Kommunikation mit anderen Geräten kann kabellos via Bluetooth oder Infrarot erfolgen. Das Display ist 240 mal 320 Pixel groß und kann 65.536 Farben darstellen. Dank integrierter Freisprechfunktion ist es möglich, während eines Telefongesprächs Noti¬zen oder andere Informationen auf dem berührungssensitiven Bildschirm ein¬zugeben. Im Standby-Betrieb hält das kleine Büro 7,5 Stunden durch, die reine Sprechzeit im Telefonbetrieb liegt bei fünf Stunden. Dank Triband-Technik ist im Übrigen auch ein Einsatz in Amerika möglich.
Last but not least wurde auch an den Entertainment-Faktor gedacht: Der integrierte Multimedia-Player spielt unter anderem MP3-Dateien ab, aber auch Videos können auf Wunsch betrachtet werden. Der interne Speicher fasst 64 Megabyte, kann aber auf Wunsch über Speicherkarten erweitert werden. Außerdem integriert: Eine 1,3 Megapixel-Kamera, mit der Bilder und Videoclips aufgenommen werden können.
Preis noch unbekannt
Angepeilter Einführungstermin ist das Frühjahr dieses Jahres, einen Preis nannte Vodafone noch nicht. Zum Vergleich: Bei T-Mobile kostet das entsprechende Gerät derzeit 520 Euro ohne Vertrag.