Freitag, den 25.02.2005 17:18

Samsung X20: PCI-Express gegen die Discounter

aus den Bereichen CeBIT, Computer
Während bei den Discountern der Kampf um den Kunden in die nächste Runde geht, präsentieren renommierte Notebook-Hersteller munter ihre neuen Modelle. Samsung hat nun für die CeBIT das PCI-Express-Notebook X20 angekündigt.

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Technik die begeistert

Das X20 kommt in zwei verschiedenen Ausführungen. Sowohl das XVM 1600 als auch das XVM 1600II sind mit einer Intel Pentium-M 730 CPU mit 1,6 Gigahertz Taktfrequenz ausgerüstet. Beide Modelle arbeiten mit 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Während das XVM 1600 mit einer 60 Gigabyte großen Festplatte mit 4.200 Umdrehungen pro Minute bestückt ist, speichert das XVM 1600II seine Daten auf einer 80 Gigabyte großen Festplatte, die sich 5.400 mal in der Minute dreht.

Als optisches Laufwerk kommt in beiden Modellen ein DVD-Super-Multi Laufwerk zum Einsatz. Zusätzlich zu denn gängigen Plus und Minus Formaten arbeitet das Laufwerk auch mit DVD-RAM und -ROM Medien. Das 15 Zoll große Display des XVM 1600 mit einer Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten wird von einem Intel Graphics Media Accelerator 900 gefüllt, der mit maximal 256 Megabyte Speicher arbeitet. Beim 1600II kommen die Einsen und Nullen für Display mit einer Auflösung von 1400 x 1050 aus einer ATI Mobility Radeon X600 mit 64 Megabyte Speicher.

Kabelgebundener Datenaustausch findet beim X20 entweder mit Hilfe eines 56K Modems oder der 10/100 beziehungsweise 100/1000 MBit Netzwerkkarte statt. Ohne Kabel geht es mit dem 802.11 b/g W-LAN Adapter. Die Akkulaufzeit des XVM 1600 beträgt nach Herstellerangaben satte sechs Stunden. Dem teureren Modell 1600II geht da schon nach vier Stunden der Saft aus.

Samsung_X20_XVM.jpg Beide Modelle der X20 Baureihe sind mit einer Magnesiumlegierung überzogen. Dies soll die 2,4 Kilogramm schweren Geräte im täglichen Einsatz schützen. Das XVM 1600 ist zu einem Preis von 1.299 Euro erhältlich. Das besser ausgestattete X20 XVM 1600II kostet dagegen schon 200 Euro mehr. Beide Rechner stellen eine gelungene Alternative zu den Discounter-Notebooks von Aldi und Penny dar, auch wenn die mitunter ein wenig günstiger sein können.
Patrick Neubert
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