Seit heute morgen ist eine
neue Version des beliebten Browsers Firefox verfügbar. Diese sorgt nicht nur für bessere Stabilität, sondern beseitigt neben diversen Bugs auch das Sicherheitsproblem mit Umlautdomains.
Entgegen der
Ankündigung, International Domain Names (IDN) aus Sicherheitsgründen deaktivieren zu wollen, haben die Macher des kostenlosen Firefox nun doch eine andere Lösung gefunden. Um der Gefahr entgegen zu wirken, zeigt der Browser ab Version 1.0.1 den Punycode in der Adressleiste an. Dieser Code transformiert Unicode in eine ASCII-Zeichenkette und umgekehrt. So wird verhindert, dass Phisher Domains registrieren, die offiziellen Domains zum Täuschen ähnlich sind.
Erst
vor einer Woche wurde bekannt, dass die finale Version des Firefox-Browsers innerhalb von 100 Tagen über 25 Millionen Mal heruntergeladen wurde. Ein großer Erfolg, ist der in Microsoft Windows integrierte Internet-Explorer mit über 90 Prozent Marktanteil doch das am weitesten verbreiteste Surfprogramm.
Michael Müller