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AOL will effektiver gegen Spam vorgehen. Schon seit einigen Wochen prüft AOL alle ausgehenden E-Mails auf Spam, Viren, Würmer sowie diverse andere Schlädlinge. Das ist lobenswert, nur laufen die Methoden dabei derzeit etwas unrund.
Problem: Proxy
Der Provider leitet allen für Port 25 (also E-Mail) bestimmten Datenverkehr zwangsweise über einen Proxy. Das gilt auch für User, die über AOL im Internet surfen und zum Beispiel einen Webmailer nutzen: Die von einem Web-Account verschickte Mail wird über den AOL-Proxy geleitet. Das führt zu Problemen. So akzeptieren einige Mail-Provider bei entsprechender Sicherheitsstufe gar keine Daten von solchen Mail-Proxys - die Post landet dann im Nirvana. Oder sie kommt gar nicht erst so weit, denn der AOL-Wächter kassiert einige elektronische Briefe zum Ärger der Kunden gleich ganz ein.
GMX besonders betroffen
Sollte die Prüfung des Spamfilters anhand von bestimmten Merkmalen ein positives Ergebnis haben, wird die E-Mail mit folgender Fehlermeldung abgewiesen: "AOL has identified this mail to be unsolicited bulk email." Gerade GMX-Kunden sind von der Maßnahme betroffen und deshalb auf der Suche nach einer Lösung. Denn selbst wenn AOL die E-Mail selbst nicht abweist, kann sie bei strengen Spamschutzeinstellungen von GMX ganz abgewiesen werden.