Der Breitbandmarkt ist in Bewegung, Newcomer und etablierte Anbieter überbieten sich mit immer neuen Tarifmodellen und setzen auf den VoIP-Hype. Jeder will ein Stück vom wachsenden Kuchen. Und was macht QSC?
Out of Ossendorf
In Köln-Ossendorf ist es scheinbar ruhig geblieben. Am Stammsitz der Aktiengesellschaft war von Aktionismus nicht viel zu spüren. Dabei hätte dem zwar bewährten, aber schon etwas in die Jahre gekommenen DSL-Angebot der Kölner ein kleines Facelift gut gestanden. Ende 2004 deutete sich dann erstmals an, dass da was kommen könnte. Dann war wieder Ruhe.
Doch jetzt ist es raus: Der TK-Anbieter setzt zum großen Wurf an und strukturiert zunächst sein Privatkundenportfolio komplett um. Nicht nur DSL-Kunden können von den Neuerungen profitieren, auch bei der Internettelefonie gibt es interessante Neuigkeiten. Mit dem umbenannten "IPfonie privat" will der Anbieter den herkömmlichen Telefonanschluss vergessen machen.
"Premium Highspeed Internet"
Für Q-DSL setzen die Kölner weiterhin auf ihr bewährtes S-DSL-Netz. Sonst ändert sich eigentlich alles. So wird es Q-DSL home in Zukunft in zwei Bandbreiten geben: Mit 1.536 und 2.560 Kilobit pro Sekunde (kbit/s). Der Clou dabei: Die Verteilung der Bandbreite auf Up- und Downstream kann täglich den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.
Das ist ein interessantes Feature: QSC gibt Kunden mit dieser nach eigenen Angaben "echten Marktneuheit" die Wahl zwischen drei Modellen. Für den "kleinen" Anschluss sind das die bekannte Variante mit 1024 kbit/s down und 512 kbit/s up. Alternativ geht das auch umgekehrt, oder ganz symmetrisch mit je 768 kbit/s.