Was Ende Juni des vergangenen Jahres
gestartet wurde, findet nun in noch mehr ausländischen Netzen seine Fortsetzung: Vodafone bietet ab sofort in noch mehr Mobilfunknetzen die Möglichkeit, im Roamingverfahren die Videotelefonie einzusetzen.
Aus vier mach 17
Zunächst beschränkte Vodafone das Videotelefonie-Roaming auf vier Partnernetze, nun kann die persönlichere Art der Kommunikation in insgesamt 17 Netzen eingesetzt werden – erfreulicherweise auch interkontinental. Passend zur Urlaubszeit vor Ostern werden Videotelefonate von Deutschland ins Ausland und umgekehrt in der Einführungsphase bis zum 15. April 2005 ohne Aufpreis zu Sprachtarifen abgerechnet. Zu beachten ist aber: die üblichen Roaming-Kosten für die Weiterleitung des Gesprächs ins Ausland fallen natürlich trotzdem an.
Konkret ist die Videotelefonie mittels Roaming ab sofort unter der Voraussetzung, dass von beiden Gesprächspartnern videotelefoniefähige Endgeräte verwendet werden, in den folgenden Netzen möglich:
- Vodafone Griechenland
- Vodafone Großbritannien
- Vodafone Irland
- Vodafone Italien
- Vodafone Niederlande
- Vodafone Portugal
- Vodafone Schweden
- Vodafone Spanien
- SFR Frankreich
- SmarTone Hongkong
- Partner Communications Israel
- Mobilkom Österreich
- T-Mobile Österreich
- Polkomtel Polen
- TMN Portugal
- MobileOne Singapur
- Singtel Singapur
Was kommt ab Mitte April?
Ab dem 16. April gelten für die Videotelefonie Minutenpreise von maximal 80 Cent für Verbindungen innerhalb des Vodafone-D2-Netzes und in das deutsche Festnetz. Maximal 1,20 Euro sollen Verbindungen in andere deutsche Mobilfunknetze kosten. In den Tarifen mit Minutenpaketen entspricht eine Minute nationaler Videotelefonie zwei Minuten Sprachtelefonie. Aus dem Ausland werden für Videotelefonie-Verbindungen in das D2-Netz die Preise des ausländischen Netzbetreibers zuzüglich 25 Prozent Bearbeitungsaufschlag berechnet.
Hayo Lücke