Montag, 21.02.2005 15:59

High-End Grafik für Centrinos: GeForce Go 6600

aus dem Bereich Computer
PCI-Express Notebooks sind auf dem Vormarsch. Nvidia hatte hierfür mit der schwachbrüstigen GeForce Go 6200 und der Gamer-Karte 6800 bisher nur zwei Modelle am Start. Jetzt erweitert der Grafikkartenhersteller das Sortiment um die GeForce Go 6600, deren Desktop-Variante sich schon seit einem halben Jahr erfolgreich auf dem Markt behauptet.

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Bis zu 450 MHz

Der 6600-Chip unterstützt Microsofts Direct X 9.0 Schnittstelle vollständig und somit auch das Shader Modell 3.0. Der Grafikspeicher kann mit bis zu 128 Megabyte bestückt werden und bietet eine Bandbreite von 128 Bit. Ob DDR- oder DDR3-Speicher eingesetzt wird, überlässt Nvidia dabei den Notebookherstellern. Auch bei Chip- und Speichertaktung haben die Hersteller freie Hand. Die Taktraten werden wohl zwischen 275 bis 450 Megahertz für den Chip und 300 bis 350 Megahertz für den Speicher betragen.

Notebooks mit dem 6600-Chip werden daher auch bei Einsatz von schnellem DDR3-Speicher nicht die Performance der GT-Version aus dem Desktop-Segment erreichen, deren Chip und Speicher mit je 500 Megahertz getaktet sind.

Strom sparen

Für effizientes Energiemanagement nutzt die GeForce Go 6600 die überarbeitete Powermizer-Funktion in der Version 5.0. Der Powermizer ermöglicht neben der Anpassung des Chip- und Speichertaktes, die Helligkeit des Displays je nach Anwendung festzulegen. Zudem bietet der 6600er-Chip die Technik PureVideo: Bei der DVD-Wiedergabe entlastet die GPU den Prozessor, wodurch sich die Akkulaufzeit erhöhen soll.

In vielen Centrinos zu finden

Mit der GeForce 6600 Go hat Nvidia nun alle GeForce6-Chips aus dem Desktop-Bereich für den Einsatz im Notebook umgesetzt. Dabei wird die Go 6600 mit ihrem PCI-Epress-Interface in kommenden Centrino Notebooks recht häufig zu finden sein: Bekannte Hersteller wie Acer, Fujitsu-Siemens und Asus haben entsprechende Modelle angekündigt. Toshiba hat sogar bereits Notebooks mit GeForce Go 6600 im Sortiment.
Klaus Wiesen
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