Fast 1.000 Dialer konnten einer IP-Adresse auf einem österreichischen Server zugeordnet werden.
Wer im Internet nach Informationen sucht, setzt häufig auf die Hilfe einer Suchmaschine. Nicht wenige Internetsurfer vertrauen dabei auf das Angebot von Google. Ärgerlich allerdings: Hinter vielen Links verstecken sich gemeine Dialer, die zum Beispiel für Malvorlagen oder einfache Rezepte Bargeld sehen wollen. Meist wird der zu zahlende Betrag aber geschickt verschleiert oder gar nicht erst angezeigt. Eine Hilfe, diesen Dialern aus dem Weg zu gehen, ist der Googlefilter aus dem Hause Filtertechnics.
Ein Server, 1.000 Dialer
Jeder Nutzer des Programms hat die Möglichkeit, gefundene Dialerseiten oder Webpages mit anderem schädlichen Inhalt per Mausklick an einen Zentralrechner zu senden, der die eingehenden Meldungen auswertet. Auf diese Weise wurde nun ein Dialer-Nest in Österreich entdeckt. Auf einem einzigen Server lagern dort fast 1.000 Internet-Adressen mit den teuren Einwahlprogrammen.
"Grundsätzlich sind Dialer zwar nicht verboten, die meisten Angebote sind unserer Meinung nach aber sittenwidrig. Dass der Download eines Kochrezeptes für Blaubeerkuchen 30 Euro kostet, hat nur einen Grund: (…) Der Anbieter setzt darauf, dass der Besucher die Preisangabe übersieht", meint der Projektleiter des Googlefilters, Marc Wäsche.
Nähere Informationen rund um den Googlefilter können Sie in unserer ausführlichen
Produktbeschreibung nachlesen.
Hayo Lücke