Bereits seit fünf Jahren bietet Google eine eigene Toolbar an. Mit deren Hilfe können gängige Funktionen der Suchmaschine direkt über das Browserfenster bedient werden ohne immer wieder auf die Google-Homepage surfen zu müssen. Die mittlerweile erschienene Version 3.0.119.3 Beta verfügt über zahlreiche neue, nützliche Möglichkeiten.
Interessanteste Entwicklung: der "SpellCheck". Er überprüft jeden in Webformularen eingetragenen Text auf mögliche Tippfehler. Nicht nur webbasierte E-Mails, Foren oder Intraneteinträge lassen sich auf diese Weise von peinlichen Tippfehlern befreien. Mit einem Klick auf die "Autofix"-Funktion werden auch komplette Texte überprüft.
Online-Werkzeugkiste
Ebenfalls neu, allerdings momentan nur für die USA verfügbar, ist die Funktion "AutoLink": hier werden Postanschriften direkt in Links zu Online-Straßenkarten, Paketnummern zur Sendungsverfolgung und ISBN-Nummern zu Amazon verlinkt. Eine Übersetzungsfunktion ermöglicht eine schnelle Umsetzung englischer Begriffe in sieben wählbare Weltsprachen. Dabei zeigt der "WordTranslator" die Übersetzung englischer Begriffe bei Mausberührung als Infofenster. Außerdem praktisch, aber zumeist schon im Internet Explorer enthalten: die Auto-Vervollständigen-Funktion, um das lästige Ausfüllen von Formularen mit den immer gleichen persönlichen Daten zu vereinfachen.
Viel Auto für wenig Klicks
Bereits seit früheren Toolbar-Versionen bekannte Funktionen, wie der Popup-Blocker, der lästige Werbefenster unterdrückt, wurden auch in die aktuelle Betaversion integriert. Ebenso das "Page Rank Display", das dem Nutzer verrät, wie oft eine Seite über Google aufgerufen wurde und für wie wichtig sie folglich eingeschätzt wird. Der Highlight-Button hebt die gesuchten Wörter auf einer Website hervor, damit die wichtigen Informationen noch schneller und übersichtlicher dargestellt werden. Zu guter Letzt bietet Google auch weiterhin die Möglichkeit "Browse by Name", mit der die Google-Suchfunktion genutzt wird, ohne auf der entsprechenden Seite zu sein.
Aleksandra Leon