Wohl kaum jemand hätte mit einem solch raschen Erfolg gerechnet: Binnen 100 Tagen wurde der neue Webbrowser der Mozilla-Foundation über 25 Millionen Mal heruntergeladen. "Firefox wird immer mehr zum Mainstream", sagte Mozilla-Präsident Mitchell Baker.
Marktanteil steigt
Firefox ist seit seinem Start zum Ärgernis für den seit Jahren alles dominierenden Internet Explorer von Microsoft geworden. Der alternative Browser hat dem Microsoft-Produkt sukzessive und stetig in den vergangenen Monaten Marktanteile abgeknabbert. Laut aktuellen Erhebungen der kalifornischen Internet-Marktforscher von konnte Firefox zuletzt seinen Marktanteil in nur einem Monat um 0,9 Prozentpunkte auf fünf Prozent ausbauen. Gleichzeitig verloren die verschiedenen Internet-Explorer-Versionen von Microsoft 1,5 Prozent und liegen aktuell bei 90,3 Prozent.
Firefox ist bereits in 28 verschiedene Sprachen übersetzt worden und wird laut dem Spread-Firefox-Team, das den Bekanntheitsgrad der Browser-Alternative pushen möchte, auf mehr als 500.000 Webseiten verlinkt.
Microsoft reagiert
Derweil sieht Microsoft die Gefahr, weiter Marktanteile zu verlieren, offenbar als sehr groß an. Gestern wurde verkündet, dass die eigentlich erst für 2006 geplante
Version 7 des Internet Explorer nun doch schon in diesem Jahr veröffentlicht werden soll.
Hayo Lücke