Nachdem o2 bereits Ende Januar
ankündigte, auf der CeBIT den lang erwarteten UMTS-Internetzugang
surf@home vorstellen zu wollen, sind nur erste Details bekannt geworden. Auf einer CeBIT-Preview gab das Unternehmen aus München bekannt, dass Privatkunden des aktuell noch kleinsten deutschen Mobilfunkers schon kurz nach der CeBIT mit surf@home online gehen können sollen.
384 kBit/s im Downstream
Der mobile Internetzugang wird zwar nicht an die Übertragungsraten von DSL heranreichen, im Downstream soll aber eine Geschwindigkeit von 384 kBit/s realisiert werden. Das entspräche sechsfacher ISDN-Geschwindigkeit. Zur Nutzung wird dem Kunden ein schmuckes UMTS-Modem zur Verfügung gestellt, das sich in das UMTS-Netz einbucht und per WLAN oder Kabelverbindung mit dem PC kommunizieren kann.

Genaue Angaben zu Preisen machte o2 noch nicht. Ein o2-Sprecher erklärte auf Anfrage von onlinekosten.de, dass man sich sowohl bei den Verbindungs- wie auch bei Hardwarepreisen an den am Markt verlangten DSL-Preisen orientieren wolle. Das bedeute, dass das UMTS-Modem in etwa zu dem Preis eines ADSL-Modem zu haben sein wird.
Nicht für Poweruser gedacht
Weiter wurde bekannt, dass surf@home nicht an das Festnetz/Mobilfunk-Kombiprodukt Genion gekoppelt sein wird. Auch wer nicht Mobilfunkkunde bei o2 ist, soll im mit UMTS erschlossenen Gebiet über o2 online gehen können. Zielgruppe sind für o2 im Übrigen nicht Poweruser sondern Internetsurfer, die monatlich 30 bis 40 Stunden im weltweiten Datennetz surfen möchten.
Hayo Lücke