Ab sofort geht Intels Centrino Generation in die dritte Runde. Der Neue heißt Sonoma und bringt die Mobiltechnologie auf den Stand aktueller Desktop-PCs. Erste Geräte von Fujitsu Siemens und Sony sind bereits angekündigt worden.
Alviso sei Dank
Intel hat den Centrino im Detail überarbeitet. Die Neuerungen basieren im Wesentlichen auf dem Chipsatz Alviso, der aus dem Desktop-Chipsatz i915 hervorgeht. Durch ihn erhalten nun endlich die PCI-Express-Grafikschnittstelle (PEG) und die Serial-ATA-Schnittstelle für Festplatten auch in Centrino-Notebooks Einzug. Einen Performancesprung bringt der von 400 auf 533 Megahertz beschleunigte Frontsidebus (FSB) und die Unterstützung von schnellem Dual-Channel-DDR-RAM, das ebenfalls mit 533 Megahertz getaktet wird.
Der alte Soundchip AC97' wird von Intels High-Definition-Audio abgelöst, der Dolby Sourroundsound 7.1 unterstützt. Als WLAN-Chip kommen weiterhin Intels ProWireless 2915ABG und 2200BG zum Einsatz, die eine maximale Datenrate von bis zu 54 Megabit pro Sekunde unterstützen.
Neuer Grafikchip GMA 900
Der Grafikchip der GM-Version heißt GMA 900 und ist Intels erster Grafikchip, der auch DirectX9-Grafikeffekte wie Pixel Shader 2.0 unterstützt. Intel verspricht eine Performance, die doppelt so hoch wie beim Vorgängerchip Extreme Graphics 2 des 855GM-Chipsatz sein soll. In der Tat hat Intel den Grafikchip stark verbessert: Die Anbindung über die PEG-Schnittstelle erlaubt einen höheren Datentransfer zwischen Grafikchip (GPU) und Arbeitsspeicher, von dem sich der GMA 900 bis zu 128 Megabyte abzwackt. Der GPU-Takt wurde von 250 auf 333 Megahertz erhöht, zudem wurden dem Chip vier Pixel Pipelines spendiert.