Am Mittwoch informierte das Internet-Auktionshaus eBay seine Nutzer über die Änderung der Auktionsgebühren für Verkäufer. Ab dem 18. Februar 2005 gelten dann zum Teil neue Provisionen, die nach Beendigung einer Auktion berechnet werden. Einige Extras werden zudem günstiger, für die beliebte Sofort-Kaufen-Option wird jedoch künftig mehr in Rechnung gestellt. Die Angebotsgebühren ändert eBay nicht.
3...2...1 teils billiger
Bei der Verkaufsprovision gibt es fortan einen Höchstbetrag. Ab 2000 Euro Verkaufspreis wird die Provision nicht mehr steigen: Bei erfolgreichem Verkauf sind somit höchstens 50,50 Euro Verkaufsprovision zu zahlen.
... aber auch teurer
Die Verkaufsprovision in den Kategorien "Automobile", "Spezielle Fahrzeuge", "Boote" und "Flugzeuge" wird von 100 auf 40 Euro gesenkt, die Provision für Motorräder von 15 auf 20 Euro angehoben.
Extras zur Hervorhebung der Auktion geändert
Der Großteil der Anpassungen nimmt eBay nach eigenen Angaben bei den Zusatzoptionen vor, insbesondere was die eBay-Shops anbetrifft.
So wird die Sofort-Kaufen-Option pro Angebot um bis zu 40 Cent teurer. Liegt die Gebühr bis jetzt noch bei einheitlichen 10 Cent, wird sie zum 18.02.2005 auf 25 Cent bei einem Sofort-Kaufen-Preis von 10,00 bis 99,99 Euro und auf 50 Cent bei einem Preis ab 100,00 Euro steigen. Die Gebühr für Top-Angebote in einer Kategorie werden um 2 auf 12,95 Euro pro eingestellten Artikel gesenkt. Die Fettschrift kostet künftig 85 Cent anstatt 1 Euro.
Für eBay-Shop-Nutzer sieht die Gebührenänderung anders aus: Bei den Zusatzoptionen für Shop-Artikel wird fast alles angepasst - auch hier teilweise teurer, teilweise günstiger. Ein vollständiger Vergleich zwischen alten und neuen eBay-Gebühren ist direkt auf den
Seiten des Auktionshauses zu finden. So sind dort zum Beispiel die Änderungen betreffs der eBay-Shops und Immobilienanzeigen im Detail aufgeführt.