Spätestens seit dem Erfolg der Tauschbörse Napster kaufen viele Computernutzer ihre Musik nicht mehr im CD-Laden um die Ecke, sondern saugen die Songs aus dem Internet. Das allerdings meist nicht bei kommerziellen Anbietern, für den Musiktransfer über Tauschbörsen wechselt in der Regel kein einziger Euro den Besitzer. Legal ist das nicht.
Industrie ist sauer
Das wiederum verärgert die Plattenindustrie. Inzwischen können zumindest Windows- und Applenutzer aber endlich auch legal an ihre Lieblingssongs kommen: Apple eröffnete Mitte Juni letzten Jahres mit dem iTunes Music Store Deutschlands ersten Online-Musikladen. Ein halbes Jahr später bieten auch Unternehmen wie T-Online, Sony, Microsoft, AOL und Medion digitale Musik kostenpflichtig zum Download an. Wir haben untersucht, welches der Musikangebote sich sehen und hören lassen kann.
Musikdownloadshops im Visier
Wir haben jeden Musikdownloadshop hinsichtlich Bedienbarkeit, Suchfunktion, Repertoire, Format, den Preisen und den Systemanforderungen unter die Lupe genommen.
Im Testdurchlauf wurde die Kompatibilität der Plattform zu unterschiedlichen Systemkonfigurationen überprüft. Um die Breite der verfügbaren Titel zu überprüfen, haben wir nach den Top-Ten der deutschen Singlecharts der ersten Woche 2005 und nach sieben Alben aus verschiedenen Jahrzehnten gesucht. Zudem haben wir die Preise der Shops verglichen, und die Qualität der Titel hinsichtlich Bitrate, Format und Kopierschutz beurteilt.
Die Shops im Überblick: