Von wegen CeBIT: T-Online zeigt allen Gerüchteköchen eine lange Nase und legt mit
Congster einen Schnellstart hin. Die Billig-Tochter ist ab sofort im Geschäft.
Starttermin: Sofort!
Noch keine zwei Wochen ist es her, dass die Wirtschaftswoche den Spekulationen um T-Onlines Pläne mit einem hauseigenen Billigheimer neues Futter gegeben hatte. Über das
berufsjugendliche neue Outfit in Grün und Orange sowie Einzelheiten der Tarifstruktur war die WiWo offensichtlich bestens informiert, mit dem Starttermin lagen die Experten allerdings deutlich daneben.
Denn der Klassenneuling ist ab sofort im Spiel und das gleich ziemlich vorlaut: Congster hilft ganz lieb bei der Kündigung eventuell bestehender Verträge mit der Konkurrenz. Richtig Sorgen machen müssen sich die Wettbewerber allerdings nicht. Zwar lockt der Provider mit einem Empfehlungsprogramm und 10-Euro-Gutschriften für Neukunden und Empfehlende. Doch mit Preisen ab 3,99 Euro für fast zwei Gigabyte hat Congster das Pulver auch nicht neu erfunden, die Flatrates sind nicht viel billiger als bei T-Online.
Flat ab 25,99 Euro
Verstecken muss sich die T-Online-Tochter allerdings auch nicht. Das Flat-Angebot ist nach Bandbreite gestaffelt,
25,99 Euro bei T-DSL 1000,
35,99 Euro bei 2048 kbit/s Downstream und
45,99 Euro für den 3000er-Anschluss. Die Preisstruktur der Volumentarife (
3,99 Euro für 2000,
6,99 Euro für 4000,
12,99 Euro für 8000 Megabyte) ist geeignet, bei der Konkurrenz an der Resterampe zumindest Stirnrunzeln zu verursachen. Angstschweiß wird wohl keiner fließen, und kommentiert wird das Ganze schon gar nicht.