Der Outdoor-DSLAM stellt das Gegenstück zum Splitter beim Endverbraucher dar. Ohne einen funktionstüchtigen DSLAM ist es für den Splitter unmöglich, Telefondaten von Internetdaten zu unterscheiden.
Das Herz von T-DSL
In einer Kupfer-Infrastruktur sind die DSLAM in den Vermittlungsstellen aufgebaut und sorgen dort für die Übergabe der Bits und Bytes der Endverbraucher ins Telekom-Backbone. Bei Glasfasernetzen auf HYTAS-Basis existiert keine Vermittlungsstelle - eine gewisse Anzahl an Haushalten hängt stets an einem Knotenverzweiger (KVz). Diese Kästen stellen sozusagen eine "Mini-Vermittlungsstelle" dar.
"Mini-Vermittlungsstellen"
Sofort erkennbar ist das daraus resultierende Problem: Die Mehrzahl an "Mini-Vermittlungsstellen" erfordert eine größere Anzahl an DSLAM, die in Form von Outdoor-DSLAM in jeden Verzweigerkasten eingebaut werden müssen. Da ein Knotenverzweiger in der Regel nur rund 100 Netzteilnehmer versorgt, sind an die Wirtschaftlichkeit einer möglichen Lösung erhöhte Anforderungen gestellt.