Der Hauptkonkurrent des marktbeherrschenden Internet Explorers von Microsoft hat mit einer ganzseitigen Zeitungsanzeige nun auch in Deutschland sein Navigationsprogramm angepriesen. "Firefox 1.0 ist da", kündigten Entwickler und Nutzer des Internet-Browsers in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) an.
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2403 Spender
"Hunderte von Programmierern entwickeln gemeinsam einen revolutionären Internet-Browser", hieß es darin. "Sie arbeiten ehrenamtlich und schenken ihn der ganzen Welt." Gleichzeitig verbesserten die Entwickler das dazugehörige E-Mail-Programm Thunderbird und stellten im Internet eine Vorab-Version zur Verfügung. Genau 2403 Menschen und Unternehmen hätten die ganzseitige Anzeige in der Zeitung finanziert, um Firefox 1.0 auch hierzulande vorzustellen.
Teilnehmer hatten die Wahl
Die Spender konnten wählen, in welcher deutschen Tageszeitung die Anzeige geschaltet werden sollte. Dabei entschieden sich 58 % für die FAZ - die "Süddeutsche Zeitung" erhielt 34 %, "Die Welt" nur 8 % der Stimmen. Mit einer ähnlichen Aktion hatte die keinen Gewinn anstrebende Mozilla-Stiftung unlängst schon in der US-Tageszeitung "New York Times" für Firefox geworben.
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