Arcor geht in die Offensive: Momentan prüft das Eschborner Unternehmen den Einstieg in die
WiMAX-Welt. Entscheidet sich Arcor für WiMAX, sei in den kommenden 24 Monaten mit dem Ausbau ländlicher Regionen zu rechnen, berichtet heute das Handelsblatt.
Der Telekom-Konkurrent Nummer eins,
Arcor, will in den nächsten zwei Jahren in den Aufbau einer
WiMAX-Infrastruktur investieren, sofern sich die Technik als gewinnbringend erweist. Das Ziel: Solche Gebiete mit Telefonie- und Internet-Produkten versorgen, bei denen der breitbandige Internetspaß an der Leitungslänge scheitert.
Mit Hilfe des kabellosen Datenübertragungsverfahrens kämen endlich auch dünn besiedelte Teile Deutschlands, bei denen die Bereitstellung von xDSL unmöglich ist, in den Genuss von Breitband-Internet. Arcor wäre bei einer Entscheidung für WiMAX der erste große Carrier, der sich dazu entschließe, ein WiMAX-Funknetz überregional aufzubauen.
WiMAX - ein neuer Wireless-LAN-Standard (802.16) - erlaubt es, dem bis zu 50 Kilometer entfernten Empfänger Bandbreiten von bis zu 70 Mbit/s bereit zu stellen. Details zu der zukunftsweisenden Technologie finden Sie in unserem
WiMAX-Special oder auf den
WiMAX-Übersichtsseiten.