Seit heute kann sie von Netzbetreibern beantragt werden: Die neue Telefon-Vorwahl 032. Diese "Nationale Teilnehmerrufnummer (NTR)", wie eine Vorwahl offiziell heißt, hat keinen geografischen Bezug, wird aber trotzdem genauso behandelt wie eine herkömmliche Ortsvorwahl.
Nicht nur für VoIP
Seit heute können Netzbetreiber Blöcke zu je 1.000 Nummern beantragen, die ab 10. Januar vergeben werden. Die Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation geht davon aus, das insbesondere VoIP-Anbieter diese Rufnummer nutzen werden. Allerdings steht die Registrierung auch anderen Interessenten frei.
Tarife noch unklar
Die neuen Rufnummern beginnen mit dem nationalen Prefix "0", bzw. international "+49". Dann folgt eine sechsstellige Blockkennung und eine dreistellige Endnummer. Was Gespräche zu 032-Nummern kosten werden, muss der Markt regulieren. Die Festnetzbetreiber können den Preis beliebig festlegen! In jedem Fall werden für die 032 Pre-Selection und Call-by-Call erlaubt sein.
Eine Nummer für immer
Wer sich eine 032-Nummer geben lässt, kann darunter überall in Deutschland, mit einem VoIP-Anschluss gar weltweit erreichbar sein. Einzige Voraussetzung ist ein Wohn- oder Firmensitz im Lande. Praktisch: Bei einem Umzug muss dann keine neue Nummer her.
Ab Februar zu haben
Die neuen Nummern wird es voraussichtlich ab Februar bei vielen VoIP-Diensten geben. Unklar ist allerdings noch ob kostenpflichtig oder inklusive. Fraglich ist auch, ob herkömmliche Netzbetreiber wie die T-Com sich der neuen Nummern auch bedienen werden.