Nachdem wir gestern bereits das
myS-7 vorgestellt haben, ein Smartphone mit Windows-Betriebssystem, möchten wir Ihnen heute ein weiteres neues Mobiltelefon des französischen Handyherstellers Sagem präsentieren: das myZ-3. Sagem selber hat bisher nur wenige Details zu seinem neuen Schmuckstück bekannt gegeben, in diversen Online-Shops ist das Gerät aber schon verfügbar.
Ansprechen möchte Sagem mit dem Gerät wohl in erster Linie einen Personenkreis, der mit zusätzlichem Handy-Schnickschnack wie Bluetooth oder integrierter Kamera nichts anfangen kann. Viele Funktionen, die man von Business-Handys kennt, müssen beim myZ-3 nämlich vergeblich gesucht werden. Dafür ist das Handy im durchaus edel aussehenden Slider-Design gehalten. Wird die Tastatur nicht benötigt, wird sie einfach hinter das Display geschoben. Diese Art des Handy-Designs entdecken nach und nach immer mehr Hersteller für sich und den eigenen Kundenkreis.
Keine Kamera, kein Bluetooth, kein Java
Wie bereits angedeutet, muss beim myZ-3 auf eine integrierte Kamera
verzichtet werden. Auch kann mit dem 100 mal 45 mal 24 Millimeter großen und 105 Gramm schweren Handy nicht auf dem amerikanischen Kontinent telefoniert werden, da es nur mit Dual-Band-Technik ausgestattet wurde. Zugriff auf das Internet ist über WAP bzw. GPRS der Klasse 10 möglich. Neben dem Empfang und Versand von SMS und EMS ist auch der Austausch von MMS möglich. Alle Nachrichten können auf dem 128 mal 160 Pixel großen Display dargestellt werden, das bis zu 65.536 Farben darstellen kann. Immerhin: Zum Datenaustausch steht eine Infrarotschnittstelle zur Verfügung.
Der eher kleine Funktionsumfang macht sich deutlich im Preis bemerkbar. Während Handys mit integrierter Kamera schon gerne mal 500 Euro kosten, ist das myZ-3 zu einem Preis von 185 Euro erhältlich. Die Standby-Zeit liegt bei 300 Stunden, die reine Sprechzeit bei bis zu drei Stunden.