Der neue Webbrowser Firefox geht zum Angriff auf den Internet Explorer von Microsoft über. Der einfach und übersichtlich gehaltene Browser wurde vor zwei Wochen in der Version 1.0 offiziell
vorgestellt und hat seitdem schon ordentlich Marktanteilspunkte für sich gewinnen können.
Die niederländischen Internet-Statistiker von OneStat.com haben nun Medienberichten zufolge ermittelt, dass der Marktanteil des Internet-Explorers erstmals seit Jahren unter 90 Prozent gesunken ist. In der dritten Novemberwoche habe der Marktanteil des Internet Explorers bei 88,9 Prozent gelegen, heißt es. Die Mozilla-Browser kommen insgesamt auf einen Marktanzeil von 7,4 Prozent, was einer Steigerung von fünf Prozentpunkten seit Mai entspreche.
Safety first
Neben der einfachen Bedienbarkeit könnten auch die immer wieder auftretenden Sicherheitslücken im Internet Explorer Grund für die wachsende Beliebtheit des Firefox-Browsers sein. Mozilla-Browser gelten als weit weniger anfällig. Erst kürzlich wurden beim Internet Explorer neue Sicherheitslücken aufgedeckt, obwohl Microsoft in Verbindung mit dem Service Pack 2 für Windows XP deutlich mehr Sicherheit versprach.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Zahlen weiter entwickeln werden. Microsoft hatte erst am vergangenen Wochenende
erklärt, dass ein Upgrade des Internet Explorer erst mit dem neuen Betriebssystem
Longhorn auf den Markt kommen werde. Sollte Firefox aber weiter stark zulegen, dürften diese Überlegungen schnell ad acta gelegt werden und eine neue Version des Internet Explorer deutlich eher erhältlich sein.