Wer heutzutage durch das Internet surft, findet auf nahezu jeder Homepage und über Suchmaschinen eine Vielzahl an Verweisen, so genannten Links. Häufig, insbesondere bei der Arbeit mit Suchmaschinen, ist aber nicht klar, wohin ein Link tatsächlich leitet. Hierzu wurden von der upstream media & systems GmbH eine Software entwickelt, die Links auf gerade aufgerufenen Webseiten untersucht und den wahrscheinlichen Nutzwert anhand technischer Fakten bewertet: den
Linkvestigator.
Konnte das Programm bisher nur in einer Vollversion genutzt werden, haben die Entwickler nun eine kostenfreie Test-Version zur Verfügung gestellt. Die Beta-Version ist vorerst bis zum 15. Dezember nutzbar. Offizielle Begründung: Es soll immer eine aktuelle Version getestet werden. Ab Mitte Dezember soll voraussichtlich eine aktualisierte Variante angeboten werden. Außerdem ist zu beachten, dass das Programm derzeit nur mit dem Internet Explorer kompatibel ist. An einer Version für Mozilla werde aber bereits gearbeitet, heißt es.
Web-Spam filtern
Ziel des Programms ist es, den so genannten Web-Spam, also künstlich heraufgestufte Links in Suchmaschinen und Verweise mit verschleiertem Ziel, zu erkennen. Vor jedem Link wird ein farbiger Indikator angezeigt, der auf einer Skala von eins bis fünf beziehungsweise mit dem Hinweis OK auf den Nutzwert hinweist. Dabei bedeutet ein niedriger Wert eine geringere Wahrscheinlichkeit, auf einer "auffälligen" Seite zu landen. Wer mit dem Mauszeiger über den Indikator fährt, kann sich eine Erläuterung des Ergebnisses anzeigen lassen. Das Programm basiert darauf, dass viele Internetadressen und Webseiten, je nach Zweck, spezielle wiederkehrende Muster in ihrem Aufbau haben.
Wichtig ist den Entwicklern, dass sie keine inhaltliche Bewertung
abgeben, sondern anhand feststehender Regeln automatisch das Ranking
ermitteln, ähnlich wie dieses Spam-Erkennungsprogramme für E-Mail und
Virenscanner tun. Der Anwender kann die Regeln auch selber auswählen,
ganz nach persönlicher Vorliebe.