Update: Version 1.0 ist da
Sie haben Wort gehalten: Pünktlich zum 9. November wurde Firefox 1.0 auf von den Mozilla-Entwicklern zum Download bereitgestellt. Damit ist jetzt die erste "richtige" Version des Open Source Browsers erhältlich. Firefox soll die Surfer mit einfacher Bedienung, Sicherheit und Stabilität überzeugen und dem dominierenden Internet Explorer ein paar Marktanteile abjagen.
Einfach umsteigen
Benutzern des Microsoft-Browsers wird der Umstieg besonders erleichtert. Speziell auf den Internet Explorer abgestimmte Importfunktionen sorgen dafür, dass alle Lesezeichen, Einstellungen und Verläufe von Firefox korrekt übernommen werden. Natürlich importiert der Fuchs auch die Einstellungen anderer Browser wie Netsacpe, Opera oder Safari. Mit so genannten "Themes" (individuellen Oberflächen) und einer Anzahl kostenloser Erweiterungen ("Extensions") lässt sich der Browser weiter personalisieren.
Keine Pop-Ups
Als äußerst nutzerfreundlich haben sich der bewährte, aber für Version 1.0 weiter verbesserte Pop-Up-Blocker sowie das "Tabbed Browsing" erwiesen. Dabei wird eine Seite nicht in einem neuen Browser-Fenster, sonder der besseren Übersicht halber im aktuellen Fenster unter einem neuen Karteireiter geöffnet. Das spart dem Anwender nicht nur das Fenster-Chaos auf dem Desktop, sondern dem Rechner auch die Ressourcen für eine neue Browser-Instanz.
Im Kern der Anwendung sorgt Gecko, die Engine der Mozilla-Entwickler, für korrekte Darstellung der Inhalte im Browserfenster. Firefox soll sich an alle W3C Standards halten und auch mit fortgeschrittenen CSS-Layouts keine Probleme bereiten. Neu ist der integrierte RSS-Reader, der Nachrichten im entsprechenden Format in die Sidebar füttert.
Update: 10 Millionen Downloads
Einen Monat nach der Veröffentlichung der offiziellen Version 1.0 ist der Alternativbrowser bereits 10 Millionen mal geladen worden. Damit dürfte sich der Marktanteil von Firefox weiter vergrößert haben. Mitte Dezember soll eine ganzseitige Anzeige in der New York Times für weitere Verbreitung der Software sorgen. In einer ähnlichen Aktion hatten deutsche Spender für eine Anzeige in der FAZ gesorgt.
Hayo Lücke und Volker Briegleb