Einwahlprogramme für den Zugang zum Internet, so genannte „Dialer“, sind weiterhin ein Ärgernis für Internetnutzer. Zwar steigt die Zahl der vor Dialern sicheren DSL-Anschlüsse in Deutschland immer weiter an, trotzdem sind viele Internetnutzer nach wie vor den zum Teil sehr teuren Programmen ausgesetzt.
Dialer-Aktion
Immerhin 72 Prozent der deutschen User stören Einwahlprogramme für so genannte Mehrwertdienste bei der Internetsuche. Das ergab eine Internet-repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Internetsuchmaschine
Seekport.de unter 514 Usern ab 14 Jahren in Deutschland. Jeder siebte Onliner (15 Prozent) musste sogar schon zahlen, weil er bei der Internetsuche auf eine Dialer-Seite hereingefallen ist. Um den Nutzern einen nahezu Dialer-freien Suchindex ohne Kostenfallen anzubieten, hat Seekport.de gemeinsam mit der ComputerBild die Aktion "Fang den Dialer" gestartet. Die Teilnahme erfolgt direkt über die Webseite von Seekport.
Noch bis zum 12. November können alle Nutzer der Seekport-Suche verdächtige Seiten an das Indexteam melden. Dazu muss direkt in der Trefferliste auf den Button "Dialerverdacht melden" geklickt werden. Alle Hinweise werden vom Indexteam der Suchmaschine umgehend überprüft. Handelt es sich dabei um einen Dialer gemäß den Regeln der Aktion, entfernt Seekport die Internetseite aus der eigenen Suchdatenbank.
Dialerfrei suchen
Unter allen Teilnehmern, die ein überteuertes oder sogar illegales Einwahlprogramm aufgespürt haben, werden 50 Preise im Wert von über 10.000 Euro verlost. "Nach zwei Wochen haben wir schon zahlreiche Dialer aus unserem Index verbannt. Jetzt gilt es, auch noch die letzten Dialer-Seiten zu entlarven", appelliert Stefan Karzauninkat, Director Quality Management Europa bei Seekport, an den Spürsinn der Teilnehmer.